18. Januar 2021

Bun­des­preis Ecode­sign 2021

Wie sich Umwelt- und Kli­ma­schutz, Inno­va­tio­nen und exzel­len­te Gestal­tung ver­ei­nen las­sen, zeigt der Bun­des­preis Ecode­sign seit zehn Jah­ren. Im Jubi­lä­ums­jahr 2021 begibt sich die Jury der höchs­ten staat­li­chen Aus­zeich­nung für öko­lo­gi­sches Design erneut auf die Suche nach zukunfts­wei­sen­den Kon­zep­ten, Dienst­leis­tun­gen und Pro­duk­ten. Unter­neh­men aller Grö­ßen und Bran­chen, Stu­die­ren­de und Pionier*innen im natio­na­len und inter­na­tio­na­len Raum sind auf­ge­ru­fen, sich bis zum 12. April 2021 zu bewerben.

Um Res­sour­cen und Kli­ma zu scho­nen und die Lebens­qua­li­tät für künf­ti­ge Genera­tio­nen zu sichern, braucht es all­tags­taug­li­che Ent­wür­fe und krea­ti­ve Ideen, wie Nach­hal­tig­keit gelebt wer­den kann. Die Wett­be­werbs­bei­trä­ge kön­nen in den Kate­go­rien Kon­zept, Ser­vice, Pro­dukt oder Nach­wuchs ein­ge­reicht wer­den. Was zählt, ist eine öko­lo­gisch sowie ästhe­tisch über­zeu­gen­de Gestaltung.

Anläss­lich des Jubi­lä­ums sind rund um die Sit­zung der Jury im Sep­tem­ber und die Preis­ver­lei­hung im Dezem­ber 2021 ver­schie­de­ne Akti­vi­tä­ten in Pla­nung, um das The­ma und die guten Bei­spie­le aus dem Wett­be­werb in die Brei­te zu tragen.
Mit der Ver­ga­be des Bun­des­prei­ses Ecode­sign för­dern das Bun­des­um­welt­mi­nis­te­ri­um (BMU) und das Umwelt­bun­des­amt (UBA) in Koope­ra­ti­on mit dem Inter­na­tio­na­len Design Zen­trum e.V. seit 2012 nach­hal­ti­gen Kon­sum. Seit­dem wur­den im mehr­stu­fi­gen Ver­fah­ren über 2.500 Ein­rei­chun­gen durch ein Exper­ten­gre­mi­um bewer­tet, 269 Bei­trä­ge von der inter­dis­zi­pli­när besetz­ten Jury nomi­niert und schließ­lich 91 her­aus­ra­gen­de Pro­jek­te mit dem Design­preis ausgezeichnet.

Die Gewinner*innen des Wett­be­werbs wer­den am 6. Dezem­ber 2021 im Rah­men einer fei­er­li­chen Preis­ver­lei­hung im Bun­des­um­welt­mi­nis­te­ri­um bekannt gege­ben. Für alle prä­mier­ten Ein­rei­chun­gen wer­den pro­fes­sio­nel­le Image-Trai­ler pro­du­ziert, die den Preisträger*innen zur Ver­fü­gung gestellt und für die Medi­en­ar­beit des Wett­be­werbs genutzt wer­den. Zusätz­lich wer­den die prä­mier­ten Pro­jek­te in einer Wan­der­aus­stel­lung der Öffent­lich­keit prä­sen­tiert. Die Nach­wuchs­prei­se sind mit einer Geld­sum­me in Höhe von jeweils 1.000 Euro dotiert.

 

Bild: Das Pro­jekt „Alte Sor­ten – Neu ent­deckt“ von Jana Hoff­mann wur­de 2020 in der Kate­go­rie Nach­wuchs aus­ge­zeich­net. (Rech­te: IDZ | Jana Hoffmann)