Im Rahmen der Vorstellung ihres Buches „Zukünfte gestalten: Spekulation. Kritik. Innovation.“ geben Prof. Dr. Eileen Mandir und Prof. Benedikt Groß einen Einblick in das Konzept des Design Futuring.

Der zentrale Auftrag dieses neuen Wirkungsfeldes für Gestalter:innen ist die Befähigung von Stakeholder:innen aus allen Bereichen der Gesellschaft, sich mit den Mitteln des Design unterschiedliche (wünschenswerte) Zukünfte vorstellen und diese verhandeln zu können.

Im Vordergrund steht das Gestalten von Zukunftsszenarien, die greifbar, erlebbar und fühlbar sind, um Entscheider:innen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zum Handeln zu bewegen. In einem strukturierten Kreativprozess ermöglichen verschiedenste Methoden aus dem Design, der Zukunftsforschung, dem Coaching und dem strategischen Management eine analytische und systematische Auseinandersetzung mit vielen Zukunftsszenarien.

Unterschiedliche Kreativitätswerkzeuge erweitern die Vorstellungskraft für „bessere“ Zukunftsszenarien, die das Leben im Alltag normaler Menschen porträtieren. Denn die eine scheinbar unabwendbare Zukunft gibt es nicht.

Die Leitgedanken des Buches:

– Unsere Welt ist komplex und schwer zu verstehen.
– Der Auftrag an Designer:innen verändert sich hin zu Strategieentwicklung.
– Designer:innen schlüpfen in eine neue Rolle als Vermittler:in zwischen Forschung und Politik, Gesellschaft.
– Designer:innen benötigen neue Methoden aus der Zukunftsforschung, um über Zukünfte verhandeln zu können.
– Mit Design Futuring können Designer:innen Zukunftsszenarien gestalten, um einen Diskurs über diverse Zukunftsvorstellungen anzuregen. Diese Zukunftsszenarien befähigen die Beteiligten sich nicht nur eine Zukunft, sondern viele wünschenswerte Zukünfte vorzustellen, zu diskutieren und zu verhandeln.

Der Eintritt ist frei.