Por­zel­lan-Desi­gner und Leh­ren­de ver­schie­de­ner Genera­tio­nen der ehe­ma­li­gen DDR sowie aus der Bun­des­re­pu­blik tref­fen sich in Selb zu einer Gesprächs­run­de: WOHER − WOHIN? VOR­BIL­DER, THE­MEN, PRO­ZES­SE DER POR­ZEL­LAN­GE­STAL­TUNG lau­tet das Thema.

Der dies­jäh­ri­ge Talk im Por­zel­lani­kon the­ma­ti­siert ver­glei­chend das Beson­de­re der Desi­gnaus­bil­dung der ehe­ma­li­gen DDR und der heu­ti­gen Bundesrepublik.

Fra­ge­stel­lung ist unter ande­rem, inwie­weit von einer Kon­ti­nui­tät im Hin­blick auf die gestal­te­ri­schen Wur­zeln zum Bei­spiel der Maxi­men des Bau­hau­ses und die Spe­zi­fik der Por­zel­lan­ge­stal­tung trotz his­to­risch beding­ter Brü­che in den unter­schied­li­chen poli­ti­schen Sys­te­men gespro­chen wer­den kann. Das Woher und Wohin, Impul­se, Fol­gen und Wir­kun­gen ste­hen in die­sem Kon­text neben den Gestal­tern und Leh­ren­den im Fokus.

PROF. EM. CHRIS­TA PETROFF-BOHNE
Pro­fes­so­rin für Visu­el­les Gestal­ten an der weis­sen­see kunst­hoch­schu­le berlin

PROF. EM. MAR­TIN KELM
Indus­trie­form­ge­stal­ter, Hoch­schul­leh­rer, ehe­ma­li­ger DDR-Staatssekretär und Lei­ter des Amtes für indus­tri­el­le Form­ge­stal­tung (AiF)

PROF. BAR­BA­RA SCHMIDT
Desi­gne­rin KAHLA/Thüringen Por­zel­lan GmbH, Pro­fes­so­rin für Ent­wurf mit Schwer­punkt Design und Expe­ri­ment an der weis­sen­see kunst­hoch­schu­le berlin

LENA HEN­SEL
Desi­gne­rin bei der Staat­li­chen Por­zel­lan-Manu­fak­tur Meis­sen GmbH

Die Ver­an­stal­tung fin­det in Koope­ra­ti­on mit bay­ern design statt. Die Begrü­ßung über­nimmt Wil­helm Sie­men, Direk­tor Por­zel­lani­kon. Mode­riert wird die Dis­kus­si­on durch Dr. Kili­an Stei­ner, Lei­tung Öffent­lich­keits­ar­beit bay­ern design.