4. November 2019

Artist in Lab – Call

Das Programm »Artist in Lab« des Fraunhofer-Netzwerks »Wissenschaft, Kunst und Design« ruft DesignerInnen dazu auf, Projektideen einzusenden, die in Kooperation mit Fraunhofer-Instituten des Netzwerks umgesetzt werden. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit hat unter anderem die direkte Annäherung der Wissenskulturen zum Ziel. Die Siegerprojekte werden mit insgesamt 25.000 Euro unterstützt.

Mit dem Leitthema »Dualität« kann unter anderem das Wechselspiel von Wissenschaft und Wirtschaft in der angewandten Forschung in künstlerischen Werken zum Arbeitsgegenstand werden. DesignerInnen und KünstlerInnen, die ihre Ideen dazu in ausstellungsreife Ergebnisse umsetzen möchten, sind im Programm »Artist in Lab« aufgefordert, wissenschaftlich arbeitende Tandempartner zu begeistern. Dafür stehen 21 Fraunhofer-Institute zur Verfügung, die im vom Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS koordinierten Netzwerk »Wissenschaft, Kunst und Design« zusammengeschlossen sind. Für die Tandemarbeit erhalten erfolgreiche Bewerberinnen und Bewerber die beantragten Mittel zu ihrer Verfügung. Insgesamt stehen in der aktuellen Ausschreibungsrunde 25.000 Euro bereit.

Eine interdisziplinäre Jury wird aus allen Einreichungen Projekte auswählen, die gefördert und dann von Februar bis Oktober 2020 umgesetzt werden. Interdisziplinäre Ansätze, die in konkreter Form auf wissenschaftlich-technische Methoden reagieren, sind dabei besonders willkommen. Die Ergebnisse werden anlässlich der Designers Open 2020 in Zusammenarbeit mit dem Kunstzentrum HALLE14 (Leipziger Baumwollspinnerei) und im Rahmen der Fraunhofer-Ausstellungsreihe »Wissenschaft und Kunst im Dialog« in der Wissenschafts- und Kunstgalerie STATE Studio in Berlin öffentlich ausgestellt. Darüber hinaus sollen die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren Projekten in einem Katalog zum Programm »Artist in Lab – Dualität« präsentiert werden.

Bewerbungen sind bis zum 29. November 2019 möglich.

Bild: LICHTVOLUMEN, Charlotte Dachroth und Ole Jeschonnek aus dem Call 2018, Rechte: Charlotte Dachroth