Forum BrauBe­viale 2015: Marken­er­leb­nis durch Design

Die BrauBe­viale zeigt Investi­tion­s­güter ent­lang der Prozess­kette der Getränkewirtschaft. Mehr als 1.000 Aussteller präsen­tieren in 9 Messe­hallen Pro­duk­te, Lösun­gen und Trends für die Her­stel­lung von Bier, Wass­er, alko­hol­freien Getränken, Spir­i­tu­osen, Wein und Sekt sowie flüs­si­gen Molkereiprodukten.

Das Forum BrauBe­viale mit­ten im Messegeschehen bietet auch in diesem Jahr Raum für hochkarätige Vorträge, Work­shops und Diskus­sion­srun­den. In den von bay­ern design organ­isierten Vorträ­gen zu dem The­ma „Marken­er­leb­nis durch Design ste­ht vor allem der Mit­tel­stand für Getränke­spezial­itäten im Fokus. Mit Beiträ­gen zu Marken­bil­dung und Posi­tion­ierung, Inno­v­a­tive Geschäftsmod­elle, sowie Ser­vice Design in der Automa­tion­stech­nolo­gie geben sie einen Überblick über aktuelle Ver­mark­tungsstrate­gien und Tech­nolo­gien in Zusam­men­hang mit guter Gestal­tung. Eine per­fek­te Gele­gen­heit für kleinere Betriebe mit gerin­gerem Pro­duk­tausstoß sich zu informieren, wie sie mit Design ihre Geschäftsmod­elle unter­stützen können.

Forum BrauBe­viale, 11. Novem­ber 2015, 10.00 — 11.45 Uhr, Halle 1

Vor­trag 1
The­men­bere­ich „Inno­v­a­tives Geschäftsmodell“ 

Die Bedeu­tung von Design für Craftbier
(Chris­t­ian Kle­menz, St. Erhard Brauerei, Bamberg)
Der Jun­gun­ternehmer Chris­t­ian Kle­menz aus Bam­berg hat aus dem Stand eine Bier­marke speziell für den indis­chen Markt ein­wick­elt und ist hier­für mit dem ‚Ger­man Design Award‘, dem ‚Grün­der­preis‘ der Sparkasse und dem ‚Sil­ber­nen Preis‘ der DLG prämiert wor­den, sowie für den ‚Bay­erischen Grün­der­preis 2014‘ nominiert wor­den. In dem Vor­trag wird über die Entwick­lung des Pro­jek­ts berichtet, von der Idee bis zur Mark­te­in­führung und dargestellt, welche Rolle das The­ma Design bei der Entwick­lung gespielt hat.

Vor­trag 2
The­men­bere­ich „Marke, Branding“ 

Marken­po­si­tion­ierung visu­al­isieren, Brand stärken, Chan­cen nutzen
(Peter Désilets, pacoon AG, München)
Design-Qual­ität wird ein immer wichtiger­er Fak­tor für die Kaufentschei­dung am POS, für viele Unternehmen ist Pack­ag­ing Design das wichtig­ste Kom­mu­nika­tion­s­mit­tel über­haupt. Daher leg­en Unternehmen inzwis­chen mehr Augen­merk auf eine ganzheitliche Herange­hensweise von Pack­ung und Design bei der Fes­ti­gung ihrer Marken­po­si­tion­ierung. Anhand von Beispie­len zeigt PACOON, wie Marken nicht nur mit grafis­chem emo­tionalem Design punk­ten, son­dern sich über den gesamten Pro­duk­tauftritt deut­lich dif­feren­zieren kön­nen und authen­tisch bleiben.

Vor­trag 3
The­men­bere­ich „Marke­nen­twick­lung – Best Practice

Von ganzem Herzen hier – Dinkelack­er Redesign
(Thomas Schat­ton, Pana­ma Wer­beagen­tur GmbH, Stuttgart)
Best-Prac­tice-Vor­trag zum Redesign des Marke­nauftritts der Fam­i­lien­brauerei Dinkelack­er aus Stuttgart. Es wird den Fra­gen nachge­gan­gen, was die Moti­va­tion der Brauerei war, ein Redesign anzuge­hen und welche Fak­toren für die Entwick­lung eine Rolle gespielt haben. Wie hat sich die Zusam­me­nar­beit zwis­chen Brauerei und Agen­tur gestal­tet und warum wurde der aktuell umge­set­zte Entwurf favorisiert?

 

Vor­trag 4
The­men­bere­ich „Ser­vice Design – User Expe­ri­ence in der Automationstechnologie“

Schlaue Fab­riken für schlaue Men­schen: Prozesse gestal­ten für die neue Rolle der Mitar­beit­er in der Indus­trie 4.0
(Johannes Land­stor­fer, IXDS GmbH, Berlin)
Automa­tisierte Arbeit­sprozesse sparen Zeit, Geld und sind weniger anfäl­lig für Fehler. Unter dem Stich­wort „Indus­trie 4.0“ wird die Pro­duk­tion weit­er ver­net­zt und im Ide­al­fall entste­ht ein selb­stregel­ndes Sys­tem. Damit verän­dert sich die Rolle der Mitar­beit­er mas­siv, z.B. im Hin­blick auf ihre Auf­gaben und den Umgang mit Maschi­nen, genauer: dem Sys­tem. In der Getränkein­dus­trie find­en sich diese Sys­teme z.B. bei automa­tis­chen Abfül­lan­la­gen. Ein inte­gri­ert­er Design­prozess trägt zum Erfolg solch anspruchsvoller Sys­teme bei, indem er die Möglichkeit­en der Automa­tisierung mit den Fähigkeit­en der Mitar­beit­er verbindet.

Die Ver­anstal­tung wird vom Bay­erischen Staatsmin­is­teri­um für Wirtschaft und Medi­en, Energie und Tech­nolo­gie gefördert.