Symposium und Ausstellung

In Zeiten massiver klimatischer und gesellschaftlicher Veränderungen müssen auch im Bereich Architektur und Stadtplanung bisherige Vorgehens- und Verhaltensweisen grundlegend „überdacht“ werden. Wie können wir beim Planen und Bauen vorhandene Kenntnisse und Fähigkeiten so einsetzen, dass sozial ausgewogene und zukunftsfähige Lösungen zum Wohl künftiger Nutzer und der Umwelt entstehen?

Das Symposium will unterschiedliche Ansätze von „social.design.build“ Projekten von Hochschulen und Planern/innen zeigen und diskutieren. Im Titel des Symposiums klingt an, dass es dabei meist um das Grundbedürfnis nach einer „überdachten“ Behausung geht.

Der Untertitel „social.design.build“ deutet an, dass wir diese drei wichtigen Aspekte und ihr Zusammenwirken beleuchten: Als „Social Design“ wird eine Form der Architektur genannt, in der der Mensch im Mittelpunkt steht und zugleich in den Entstehungsprozess des Gebäudes mit einbezogen wird.

Bei „Design Build“ setzen insbesondere Studierende zusammen mit Experten reale Bauprojekte in zeitlich und finanziell begrenztem Rahmen gemeinsam mit künftigen Nutzer/innen konkret um. Bereits beim Entwurf und erst recht während der Ausführung müssen konventionelle Vorgehensweise an reale Situationen angepasst werden.

Das Symposium geht den Fragen nach: Wie wichtig sind die Aspekte „social.design.build“ in den vorgestellten Projekten? Was sind die Ziele, was die Voraussetzungen für ein Gelingen der Projekte? Wo liegt der Nutzen für die Planenden und die Nutzer? Was lernt man daraus? Wieviel muss „überdacht“ werden? Was bewirken die Erfahrungen langfristig mit den Akteuren?

Organisiert und kuratiert von Kerstin Anneser und Martin Schnitzer, Schnitzer&

Gefördert von bayern design und dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.