17. September 2021

Fraun­ho­fer »Artist in Lab 2022«

Ideen­wett­be­werb gestartet

Das erfolg­rei­che Pro­gramm »Artist / Desi­gner in Lab« des Fraun­ho­fer-Netz­werks »Wis­sen­schaft, Kunst und Design« geht in die vier­te Run­de und macht das Labor zum Ate­lier. Es wen­det sich in die­sem Jahr an Künst­le­rin­nen und Künst­ler aller Fach­rich­tun­gen und Designer*innen im Grenz­be­reich zwi­schen Kunst & Design. In Koope­ra­ti­on mit Fraun­ho­fer-Insti­tu­ten des Netz­werks kön­nen die­se ihre Pro­jekt­ideen ein­rei­chen. Die Gewin­ner­pro­jek­te wer­den mit ins­ge­samt 25 000 Euro unter­stützt. Ein­rei­chun­gen sind noch bis 17. Dezem­ber 2021 möglich.

Das Pro­gramm »Artist in Lab 2022« ermög­licht aus­ge­wähl­ten Akteu­rin­nen und Akteu­ren aller Kunst­rich­tun­gen, in den inter­dis­zi­pli­nä­ren Aus­tausch und in die Zusam­men­ar­beit mit Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­lern der Fraun­ho­fer-Gesell­schaft zu tre­ten. Inter­es­sen­ten, die in die­sem Pro­gramm ihre Ideen umset­zen möch­ten, sind auf­ge­for­dert, wis­sen­schaft­lich arbei­ten­de Tand­em­part­ner zu begeis­tern und gemein­sam mit ihnen die Pro­jekt­ideen ein­zu­rei­chen. Dafür ste­hen 30 Fraun­ho­fer-Insti­tu­te zur Ver­fü­gung, die sich im Netz­werk »Wis­sen­schaft, Kunst und Design« zusam­men­ge­schlos­sen haben. Für »Artist in Lab 2022« liegt der the­ma­ti­sche Schwer­punkt in der »Dua­li­tät«. Die­ser schlägt unter ande­rem vor, das Wech­sel­spiel von Wis­sen­schaft und Wirt­schaft in der ange­wand­ten For­schung als Arbeits­ge­gen­stand zu wäh­len. Arbeits­an­sät­ze, wel­che in kon­kre­ter Form auf wis­sen­schaft­lich-tech­ni­sche Metho­den reagie­ren, wer­den ins­be­son­de­re begrüßt.

Mit dem Pro­gramm »Artist in Lab 2022« möch­te das Fraun­ho­fer-Netz­werk »Wis­sen­schaft, Kunst und Design« die Zusam­men­ar­beit zwi­schen krea­ti­ven Köp­fen ver­schie­de­ner Dis­zi­pli­nen anre­gen. »Wis­sen­schaft, Kunst und Design haben ein gro­ßes krea­ti­ves Poten­zi­al und sind maß­geb­li­che Trei­ber für Inno­va­ti­on. Indem For­schen­de Kunst­schaf­fen­de zu neu­en Inhal­ten inspi­rie­ren und Kunst­schaf­fen­de über ihre artis­ti­schen Wer­ke wis­sen­schaft­li­che Inhal­te für ein neu­es Publi­kum zugäng­lich machen, ent­ste­hen Vor­tei­le für bei­de Sei­ten«, sagt Prof. Bohu­mil Kasal, Spre­cher des Netz­werks und Lei­ter des Fraun­ho­fer-Insti­tuts für Holz­for­schung, Wil­helm-Klau­ditz-Insti­tut WKI.

In der aktu­el­len Aus­schrei­bungs­run­de sind ins­ge­samt 25 000 Euro dotiert. Eine inter­dis­zi­pli­nä­re Jury wird im Febru­ar 2022 aus allen Ein­rei­chun­gen Pro­jek­te aus­wäh­len, die in einem Umfang von 5000 bis 10 000 Euro geför­dert und von März bis Sep­tem­ber 2022 umge­setzt wer­den. Hier ste­hen die betei­lig­ten Fraun­ho­fer-Insti­tu­te mit ihrem Know-how und ihrer Infra­struk­tur zur Sei­te. Am Ende der mehr­mo­na­ti­gen Zusam­men­ar­beit soll­ten aus­stel­lungs­rei­fe Ergeb­nis­se ste­hen, die im Rah­men der Fraun­ho­fer-Ver­an­stal­tungs­rei­he »Wis­sen­schaft und Kunst im Dia­log« der brei­ten Öffent­lich­keit zugäng­lich gemacht wer­den. Zusätz­lich kön­nen die Arbei­ten in Ein­zel­aus­stel­lun­gen an den Insti­tu­ten und Ein­rich­tun­gen der Fraun­ho­fer-Gesell­schaft gezeigt und somit all­um­fäng­lich öffent­lich­keits­wirk­sam prä­sen­tiert werden.

Bild­nach­weis: Impres­sio­nen zur Fraun­ho­fer-Ver­nis­sa­ge »KÜNST­LE­RI­SCHES LICHT­FELD«, Novem­ber 2019 (Copy­right: Jor­dan Katz)