Pflegebedürftige Menschen und Pflegende können oft nicht auf die besten Ideen aus Unternehmen, Start-ups und der Designwirtschaft zugreifen. Die Initiative first tuesday will eine Plattform zur besseren Vernetzung von Pflege, Start-ups und Designkompetenz schaffen, damit Innovationen in den Bereichen Pflege und Altenhilfe nachhaltig verankert werden.

Ging es beim ersten first tuesday vor allem um digitale Teilhabemöglichkeiten, drehen sich die eingereichten Anforderungen bei zweiten Teil der Reihe eher darum, wie Gestaltung beitragen kann, soziale Isolation und Einsamkeit zu verhindern. Einen Impuls dazu wird die Vorsitzende des Vereins „Wege aus der Einsamkeit“, Dagmar Hirche, geben.

Kreative Unterstützung suchen an diesem first tuesday die Initiatoren des Café Silberfilm, ein innovativer und barrierefreier Begegnungs- und Ideenraum für Silver- und Goldenagers mit Interesse an realer und digitaler Unterhaltung und Bildung. Design-Ideen steuert das Nürnberger Büro Markus Bischof bei. Bischof, gelernter Tischler und studierter Produktdesigner, erhielt für seine Arbeiten bereits mehrere internationale Designpreise und Auszeichnungen.

Einen weiteren Lösungsimpuls gibt Bernd Klein von der Firma CIBEK. Das Unternehmen, das Gebäude mit intelligenter Technik ausrüstet, wurde vor allem durch das persönlichen Assistenzsystem „Paul“ bekannt und wurde ebenfalls mehrfach national und international ausgezeichnet.

An jedem ersten Dienstag („first tuesday“) im Monat kommen Akteure aus der Pflege mit Unternehmen, Start-ups und der Designwirtschaft digital zusammen, um praxisnahe Lösungen zu entwickeln. Jede Veranstaltung stellt je zwei Innovatorinnen und Innovatoren von Angeboten und Nachfrage vor. Ergebnisse sollen 2021 bei den Veranstaltungen Munich Creative Business Week (MCBW) in München sowie der Altenpflege-Messe in Nürnberg gezeigt werden.

Die Anmeldung zu dieser kostenfreien Veranstaltung ist ab sofort möglich.

Die Reihe findet in Kooperation mit dem C&S-Institut, dem Insitut für Universal Design und dem Vincentz Network statt.