7. März 2022

Wie kön­nen Krea­ti­ve jetzt helfen?

Viele Unternehmen in Bayern und ganz Deutschland engagieren sich in der Hilfe für Menschen in der Ukraine und diejenigen, die aus der Ukraine geflohen sind. Auch in der Kreativwirtschaft gibt es zahlreiche Initiativen:

  • Der DDC und „Design made in Germany“ rufen unter dem Motto "Creatives for Creatives" dazu auf, geflüchtete ukrainische Kreative aktiv mit einem Jobangebot oder mit einem Co-Workingspace zu unterstützen. Wenn Sie die Aktion mit einem Angebot ergänzen wollen, können Sie das hier tun.
  • Wie viele Designstudios aus aller Welt, so zum Beispiel Pentagram, Olafur Eliasson, stellen auch KMS-Team Plakate zur Verfügung, mit denen Solidarität, Mitgefühl oder Empörung ausgedrückt werden können. Die Plakate sind für die nicht-kommerzielle Nutzung bestimmt und können kostenfrei heruntergeladen werden. "Creatives for Ukraine", eine Initiative aus Litauen, versammelt Visuals für Frieden in der Ukraine, die von ganz verschiedenen Nutzer*innen zur Verfügung gestellt werden.
  • Das AD Magazin berichtet über Designer*innen, die Designobjekte versteigern, um mit den Erlösen ukrainische Hilfsprojekte zu unterstützen.
  • Auch aus Russland gibt es Wortmeldungen von Kreativen. Über 100 russische Animator*innen haben einen offenen Brief unterzeichnet und sich mit einem Youtube-Video gegen den Krieg positioniert. In einem weiteren offenen Brief haben namentlich nicht bekannte russische Kreative ihre Verbundenheit mit Kreativen in der Ukraine ausgedrückt, indem sie für Ehrlichkeit, Offenheit und Wertschätzung gegenüber allen Menschen plädieren. Darüber berichtete das Magazin PAGE.

Und das Netzwerk "Unternehmen integrieren Flüchtlinge" des Deutschen Industrie- und Handelskammertags zeigt verschiedene Wege auf, wie insbesondere Betriebe aktuell und in Zukunft geflohenen Menschen aus der Ukraine helfen können. Eine branchenübergreifende Übersicht zur Koordination von Hilfsangeboten hat die Bayerische Staatsregierung auf der Seite "Hilfen in der Ukrainekrise" zusammengestellt.

Visuals: Creatives for Creatives und via Creatives for Ukraine