Film­abend „KLAP­PE, DIE VIER­TE – Rehab From Rehab“ von Bêka & Lemoine
Ein fil­mi­scher Blick dar­auf, wie Archi­tek­tur hei­len hilft – dort, wo Ver­letz­lich­keit Raum braucht.

Im Rah­men der Aus­stel­lung „Das Kranke(n)haus. Wie Archi­tek­tur hei­len hilft“ (08.11 – 14.12.2025), die vom Cobur­ger Design­fo­rum Ober­fran­ken e.V. rea­li­siert wird, zei­gen wir den bewe­gen­den Film „Rehab from Rehab“ von Bêka & Lemoi­ne. Ein Werk, das nicht ein­fach zeigt, wie Archi­tek­tur aus­sieht, son­dern wie Räu­me wahr­ge­nom­men wer­den, wenn man sich in einem sen­si­blen Hei­lungs­pro­zess befin­det. Der Film führt uns in das REHAB Basel – ein von Her­zog & de Meu­ron kon­zi­pier­tes Reha­bi­li­ta­ti­ons­zen­trum, das zu einem Pio­nier­ort ganz­heit­li­cher Hei­lung wur­de. Doch die Archi­tek­tur steht hier nicht als Objekt im Vor­der­grund – son­dern als Beglei­ter von Gene­sung, Wür­de und Hoffnung.

Durch die per­sön­li­che Geschich­te von Loui­se Lemoi­ne, deren Kind­heit von Auf­ent­hal­ten in Reha­zen­tren geprägt war, ent­steht ein inti­mer Dia­log zwi­schen Erin­ne­rung und Raum. Die Kame­ra tas­tet sich lang­sam vor­an – dort­hin, wo ein Ober­licht mehr ist als nur Licht, wo ein Gar­ten Trost wird, wo ein Luft­zug wie ein lei­ses Ver­spre­chen wirkt: Hei­lung ist mehr als The­ra­pie. Sie ist Reso­nanz zwi­schen Kör­per und Raum.

Inter­na­tio­na­le Kri­ti­ker bezeich­nen den Film als „ergrei­fend“, „poe­tisch“, „eine Erkun­dung des­sen, wor­um es bei Archi­tek­tur wirk­lich geht“. Denn hier wird deut­lich: Hei­len­de Archi­tek­tur ist kei­ne Maschi­ne – sie ist ein Gegen­über. Ein Reso­nanz­raum für Menschlichkeit.

Nach der Film­vor­füh­rung laden wir zum Gespräch mit Prof. Gem­ma Kop­pen | Hoch­schu­le Coburg ein. Als Archi­tek­tin und Pro­fes­so­rin, unter ande­rem mit dem Schwer­punkt Archi­tec­tu­re for Health, eröff­net sie einen fun­dier­ten Blick auf die Fra­ge: „Wie kann Archi­tek­tur hel­fen zu hei­len?“ Der Aus­tausch bie­tet Raum für Refle­xi­on, Dis­kus­si­on und per­sön­li­che Per­spek­ti­ven aus Pra­xis, For­schung und eige­ner Erfahrung.

Der Film­abend, der sonst auf dem Schlacht­hof­are­al statt­fin­det, bringt sei­ne Lein­wand die­ses Mal mit­ten in die Cobur­ger Innen­stadt. Ein Orts­wech­sel, der die The­men der Aus­stel­lung „Das Kranke(n)haus. Wie Archi­tek­tur hei­len hilft“ auf­greift und vertieft.

Wei­te­re Infos zum Film und zur Veranstaltung

📍 Spi­tal­gas­se 12 (2.OG) in Coburg
⏰ 19. Novem­ber, 2025 I 19 Uhr (Ände­rung vorbehalten)

Pro­gramm

  • Begrü­ßung: Chris­ti­ne Kirchner
  • Ein­lei­tung: Prof. Gem­ma Koppen
  • Film: Rehab from Rehab, a film by Bêka & Lemoine
  • Dis­kus­si­on mit den Gäs­ten: The­ma: „Wie kann Archi­tek­tur hel­fen zu heilen?“

Der Film­abend wird rea­li­siert vom Refe­rat Trans­fer & Entre­pre­neur­ship Refe­rat Trans­fer und Entre­pre­neur­ship | Hoch­schu­le Coburg der Hoch­schu­le Coburg im Rah­men des Pro­jekts CREA­PO­LIS + design Crea­po­lis + design 2023 – 2027 | Hoch­schu­le Coburg, geför­dert durch die Bund-Län­der-Initia­ti­ve Inno­va­ti­ve Hoch­schu­le und in Koope­ra­ti­on mit dem Cobur­ger Design­fo­rum Ober­fran­ken e.V. Cobur­ger Design­fo­rum Ober­fran­ken | CDO durchgeführt.