• Mit 19 Fachbeiträgen renommierter Expert:innen aus dem In- und Ausland • Tagungsprogramm jetzt online
Gestaltung prägt unseren Alltag. Sie beeinflusst, wie wir Dinge wahrnehmen, wie wir miteinander umgehen und wie sich unsere Kultur entwickelt. Der Weg bei der Entstehung eines analogen oder digitalen Produkts ist dabei ebenso wichtig wie das Ergebnis selbst, denn im Prozess zeigt sich, welche Werte, Ziele und Entscheidungen hinter einem Entwurf stehen. Unter dem Konferenztitel „Welche Welt woll(t)en wir? Vom Nutzen, Designwissen zu bewahren“ stellen Forschende, Archivexpertinnen und ‑experten ihre Ergebnisse und Erfahrungen mit der Bewahrung von Designwissen in ägyptischen, deutschen, englischen, italienischen, japanischen, niederländischen, Schweizer und slowenischen Archiven und Sammlungen zur Diskussion.
Veranstaltet wird die internationale Konferenz durch die Gesellschaft für Designgeschichte e.V. in Kooperation mit der Dieter und Ingeborg Rams Stiftung, dem German Design Council, der Stiftung Deutsches Designmuseum, dem Verband Deutscher Industriedesigner (VDID), dem Braun Design Studio, dem Förderkreis BraunSammlung e.V. und der Vereinigung der Wirtschaftsarchivarinnen und Wirtschaftsarchivare e.V. (VdW). Sie findet am 16. und 17. Oktober 2026 in der BraunSammlung in Kronberg im Taunus im Rahmen der WDC 2026 statt. WDC 2026 wird gefördert durch das Land Hessen, die Stadt Frankfurt am Main und den Kulturfonds Frankfurt RheinMain.
Der erste Konferenztag ist den Beiträgen aus dem deutschsprachigen Raum gewidmet. Der Bogen reicht dabei von designtheoretischen Ansätzen, über archivalische Herausforderungen durch die digitale Entwurfspraxis bis hin zu Erfahrungsberichten und Forschungsberichten aus Design‑, Hochschul‑, Kultur- und Wirtschaftsarchiven.
Eine Paneldiskussion unter dem Titel „Ressourcen, Räume, Restbestände – Erfahrungswerte und pragmatisch-ethische Überlegungen aus dem Industriedesign“ bildet den Abschluss des ersten Tages.
Der zweite Konferenztag ist den internationalen Beiträgen gewidmet. Der Blick richtet sich dabei am Vormittag auf niederländischen Designarchivinitiativen und Archivkulturen im Design im Vereinigten Königreich (University of Brighton Design Archives). Am Nachmittag geht es dann nach Slowenien (Museum of Architecture and Design), Italien (Associazione Archivio Storico Olivetti), Japan (Nakanoshima Museum of Art) und Ägypten (Archief Cairo).
Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch.
Die Gesellschaft für Designgeschichte (GfDg) setzt sich seit ihrer Gründung im Jahr 2008 in Weimar für die Vernetzung und Professionalisierung der designhistorischen Forschung im deutschsprachigen Raum ein. Besondere Anliegen sind die Etablierung eines eigenständigen wissenschaftlichen Forschungsprofils für die Designgeschichte sowie der designhistorische Diskurs mit den Designmuseen und der Öffentlichkeit. Sie veranstaltet jährliche Tagungen und zählt rund 170 Mitglieder aus Wissenschaft und Praxis.
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