6. November 2025

Spitz­bart Treppen

Design ver­bin­det uns

Gestal­tung schafft Pro­duk­te, Räu­me und Pro­zes­se, mit denen wir leben und arbei­ten. Sie beein­flusst unse­ren All­tag – unse­re Wahr­neh­mung, unser Ver­hal­ten und unse­re Hal­tung. Sie prägt unse­re Gemein­schaft eben­so wie unse­re Zukunft. Und damit Design wei­ter­hin stark bleibt, gibt es uns – bay­ern design. Wir brin­gen Krea­ti­ve, Unter­neh­men, Poli­tik und die Öffent­lich­keit zusam­men. Design ver­bin­det, design con­nects – und wie räum­li­che Ver­bin­dun­gen neu inter­pre­tiert wer­den kön­nen seht ihr im fol­gen­den Bei­trag unse­res Ver­eins­mit­glieds Spitzbart.

Trep­pen sind ein Stück All­tags­kul­tur. Als attrak­ti­ve Gestal­tungs­ele­men­te fügen sie sich homo­gen und skulp­tu­ral in die Archi­tek­tur eines Gebäu­des oder in das Raum­am­bi­en­te ein. So machen sie das Leben und Arbei­ten schö­ner. Das ist es, was uns verbindet.

Eine Trep­pe, die Räu­me und Men­schen verbindet

Im Her­zen der Nürn­ber­ger Alt­stadt ent­steht im Zuge der Sanie­rung der Haupt­ge­schäfts­stel­le der Spar­kas­se das neue „Haus der Kun­den“. Herz­stück der Innen­raum­ge­stal­tung ist eine beein­dru­cken­de Wen­del­trep­pe aus weiß lackier­tem Stahl, die auf ele­gan­te Wei­se durch die ver­schie­de­nen Ebe­nen führt und dabei Räu­me und Men­schen mit­ein­an­der verbindet.
Die frei­tra­gen­de Trep­pe besticht durch kla­re Lini­en, bün­di­ge Ober­flä­chen und ver­steck­te Befes­ti­gun­gen, die ihr eine zeit­los moder­ne Ästhe­tik ver­lei­hen. Die hohen Wan­gen tra­gen die Kon­struk­ti­on sicher und schaf­fen gleich­zei­tig Dis­kre­ti­on gegen­über den angren­zen­den Arbeits­be­rei­chen. Glas­brüs­tun­gen sor­gen für Trans­pa­renz, las­sen Tages­licht tief in die Räu­me flu­ten und eröff­nen Ein­bli­cke in die dar­un­ter­lie­gen­den Ebenen.
Als zen­tra­les Gestal­tungs­ele­ment nimmt die Trep­pe die Mate­ria­li­en und Far­ben des Innen­raums auf und setzt sie kon­se­quent fort. Sie ver­eint Falt­werk-Tritt- und Setz­stu­fen mit einer ele­gan­ten wei­ßen Lackie­rung und har­mo­niert mit dem Gesamt­bild der Räum­lich­kei­ten. So wird Funk­tio­na­li­tät mit einem hohen gestal­te­ri­schen Anspruch kom­bi­niert. Die Trep­pe ist Ver­bin­dungs­ele­ment, Design­ob­jekt und gleich­zei­tig ein Sym­bol für Offen­heit, Kom­mu­ni­ka­ti­on und moder­nes Arbei­ten im Sin­ne des New-Work-Gedan­kens. Die Trep­pe ist das ver­bin­den­de Herz­stück des „Haus der Kun­den“. Sie insze­niert den Raum, schafft Ori­en­tie­rung und ver­kör­pert die Phi­lo­so­phie des Hau­ses: Hier steht der Kun­de im Mit­tel­punkt und soll sich will­kom­men und gut auf­ge­ho­ben fühlen.

Bau­en im Bestand – Trep­pe als Erleb­nis aus Schön­heit und authen­ti­scher Haptik

Zen­tra­les Ele­ment im Foy­er eines ins­ge­samt rund 2500 qm gro­ßen, exklu­si­ven Büros in einem pracht­vol­len his­to­ri­schen Gebäu­de an der Maxi­mi­li­an­stra­ße in Mün­chen ist eine 7,5 Ton­nen schwe­re Spin­del­trep­pe aus Schwarz­stahl. Die Falt­werk­trep­pe aus Stahl mit gelän­der­ho­hen Wan­gen ver­bin­det die ers­ten 3 Eta­gen des mar­kan­ten Gebäu­des. High­light der Trep­pe ist zum einen ihre ursprüng­li­che Mate­ria­li­tät, zum ande­ren ein beleuch­te­ter Hand­lauf im Inne­ren der Wange.
Die Kon­struk­ti­on aus drei über­ein­an­der­lie­gen­den Spin­del­trep­pen, ist ein funk­tio­na­les Möbel mit ein­zig­ar­ti­ger skulp­tu­ra­ler Wir­kung. Mit dem Fokus auf Nach­hal­tig­keit, Mate­ria­li­tät und Raum­äs­the­tik fügt sie sich naht­los in das gestal­te­ri­sche Revi­ta­li­sie­rungs-Kon­zept der aus­füh­ren­den Innen­ar­chi­tek­ten von seven elo­him ein: Durch das har­mo­ni­sche Zusam­men­spiel aus­ge­wähl­ter hoch­wer­ti­ger Mate­ria­li­en und eine Raum­äs­the­tik zum Wohl­füh­len, wur­de ein pro­duk­ti­ves und inspi­rie­ren­des Arbeits­um­feld geschaf­fen, das die Geschich­te des Gebäu­des respekt­voll fort­schreibt. Dabei ver­leiht die Aus­wahl nach­hal­tig hoch­wer­ti­ger Mate­ria­li­en den Räu­men eine war­me Atmo­sphä­re und schafft durch authen­ti­sche Hap­tik ein beson­de­res Raumerlebnis.

Innen­ar­chi­tek­tur mit Stahl

Die maß­ge­fer­tig­ten Möbel Design Max Weh­berg sind aus purem Bau­stahl gefer­tigt. Kalt-Warm-Kon­tras­te schaf­fen eine wohn­li­che Atmosphäre

Mit einer Woh­nung ganz aus Stahl zeigt der Trep­pen­bau­er spitz­bart-trep­pen® wie viel­sei­tig der rohe Bau­stoff im Inte­ri­eur Design ein­ge­setzt wer­den kann. Mit sei­ner Möbel­li­nie cut it! Inte­ri­eur Design knüpft er dabei an den Erfolg der cut it! Trep­pe an – und an sei­nen Anspruch an Nachhaltigkeit.

Wie las­sen sich Innen­räu­me lang­le­bi­ger, ästhe­ti­scher, funk­tio­na­ler und pfle­ge­leich­ter gestal­ten? Die Ant­wort auf die­se Fra­ge hat sich bei spitz­bart-trep­pen® aus dem täg­li­chen Hand­werk erge­ben. „Wir sind Metall­bau­er mit einer gro­ßen Lei­den­schaft für Design und Inno­va­ti­on“, so Mar­git Spitz­bart, zustän­dig für Mar­ke­ting im Fami­li­en­be­trieb. Bei der Wei­ter­ent­wick­lung der mehr­fach aus­ge­zeich­ne­ten cut it! Trep­pe, Design Max Weh­berg, vom grad­läu­fi­gen Pro­to­typ zur Spin­del­trep­pe, ent­stand die Idee, den ein­zig­ar­ti­gen Fer­ti­gungs­pro­zess auch für wei­te­re Kon­struk­tio­nen zu nut­zen. Seit­her wer­den nicht nur Trep­pen aus einer 10 mm star­ken Blech­ta­fel geschnit­ten und nach dem Prin­zip einer Pop-up-Kar­te in Form gebo­gen, son­dern: Möbel.

Ein Expe­ri­ment als Blaupause 

Waren es aber bis­lang nur ein­zel­ne Möbel­stü­cke wie Tische, Bän­ke, Rega­le, Gar­de­ro­ben, Con­tai­ner, Low­bords, High­bords, Bet­ten und natür­lich Trep­pen in jeg­li­chen Grund­ris­sen aus Stahl, ging der Trep­pen­bau­er nun aufs Gan­ze – und gestal­te­te im frän­ki­schen Ober­as­bach  eine kom­plet­te Woh­nung nur mit Stahl. Ent­stan­den ist ein exklu­si­ves One-Room-Loft mit inte­grier­ter Gale­rie und Küche: Alles aus Stahl.

Durch die­ses mono­the­ma­ti­sche Inte­ri­eur Design ent­fal­tet sich die Wir­kung von Stahl noch­mals völ­lig neu. Denn der ver­wen­de­te Stahl ist unbe­han­delt. In sei­ner Wir­kung ist er kühl. Und die Aus­füh­rung der Möbel­stü­cke an man­chen Stel­len kantig.

Platz und Struktur

So ent­stand in dem 45 qm gro­ßen Raum mit 4 m Decken­hö­he durch die Inte­gra­ti­on einer star­ken Stahl­kon­struk­ti­on ein zusätz­li­cher Raum: Die Gale­rie mit 18 qm hat aus­rei­chend Platz für ein Bett, ein klei­nes Side­board, einen Stum­men Die­ner, eine Sitz­grup­pe, Sofa­ecke und Küche. Als Gelän­der dient ein Seil­netz aus X‑TEND Edel­stahl, das spe­zi­ell für Gelän­der kon­stru­iert wur­de. Die Erschlie­ßung der Gale­rie wur­de mit einer skulp­tu­ra­len Spin­del­trep­pe aus nur 5mm star­ken Stu­fen aus Stahl insze­niert – ohne Geländer.

Indi­vi­du­el­le WOW-Effekte

Die dezen­te Farb­ge­stal­tung – wei­ße Wän­de und stahl­grau­en Boden – rahmt das Mobi­li­ar wie auch die Ein­bau­kü­che aus Stahl zurück­hal­tend ein. Die Unter­kon­struk­ti­on im Indus­trie-Design ist aus 5mm dün­nem Stahl, Sitz­bank und Tisch­plat­te aus 40mm Eiche-Mas­siv­holz. Auch die Unter­sei­te der Schlaf­ga­le­rie wur­de in einem hel­len Farb­ton lackiert. Dadurch wirkt die Kon­struk­ti­on weni­ger Domi­nat und schafft im Ruh­be­reich eine freund­li­che, ent­spann­te Atmosphäre.

Der Vor­teil von Stahl: Er ist mit jeder Far­be, jedem Stil und allen Mate­ria­li­en kom­bi­nier­bar. So lässt sich ein indi­vi­du­el­les Raum­ge­fühl oder ein spe­zi­el­ler WOW-Effekt kre­ieren. Und ein­fach verändern.

Nach­hal­tig modern

Genau die­se Fle­xi­bi­li­tät macht Stahl­mö­bel nach­hal­tig im Sin­ne von lang­le­big. Dank puris­ti­schem Design sind sie zeit­los schön und das Mate­ri­al selbst äußerst robust – auch in der hauch­dünns­ten Aus­fer­ti­gung, wie beim Side­board an der Wand des Lofts. Uni­kat des­halb, weil Grö­ße und Aus­füh­rung indi­vi­du­ell gewählt wur­den. Und weil der Stahl sich im Lau­fe der Zeit ver­än­dert. Posi­ti­ver Neben­ef­fekt: Die natur­be­las­se­nen Ober­flä­chen sind pflegeleicht.

Über cut it! 

Die aus einem Stück Stahl­blech gefer­tig­te Trep­pe cut it!, Design Max Weh­berg, wur­de mit dem Stahlin­no­va­ti­ons­preis in der Kate­go­rie „Stahl im Bau­we­sen“ 2015, dem Ico­nic Award 2016 in der Kate­go­rie „Inte­ri­or Inno­va­ti­on – Best of Best“ und dem Ger­man Design Award 2017 aus­ge­zeich­net – und zu einer eige­nen Möbel­li­nie wei­ter­ent­wi­ckelt. Wie die Trep­pe, wer­den die cut it! Tische, Rega­le, Side­boards und Bän­ke mit­tels Laser­cut­ter aus einer Blech­ta­fel zuge­schnit­ten und dann in Form gebo­gen. Die Vor­tei­le die­ser Fer­ti­gung: mini­ma­ler Mate­ri­al­ein­satz, 100 % recy­cling­fä­hi­ges Mate­ri­al sowie eine indi­vi­du­el­le Ästhetik.

Mehr über das Prin­zip cut it! lesen sie hier:
https://www.spitzbart.de/fachwissen/pop-up-moebel-nach-dem-cut-it-prinzip