7. Januar 2025

Spaces of Mobi­li­ty I: Inte­ri­or spaces

Well-being im Fahrzeuginnenraum 

Ändern sich die Zei­ten, ändern sich auch unse­re Ansprü­che an die Mobi­li­tät. Mehr denn je, soll sie heu­te beson­ders fle­xi­bel und nach­hal­tig sein oder auch das Sha­ring ermög­li­chen. Damit sind nun auch Her­stel­ler und Dienst­leis­ter dazu auf­ge­ru­fen, die Mobi­li­tät der Zukunft neu zu den­ken, gera­de jetzt, wo inter­na­tio­na­le Kon­kur­renz im Kom­men ist und sich ein Struk­tur­wan­del ankün­digt. Es heißt also am Ball zu blei­ben, um eine neue, lebens­wer­te Mobi­li­tät von mor­gen zu gestal­ten – und das am bes­ten inter­dis­zi­pli­när! 

Das Zusam­men­spiel von Design und Mobi­li­tät bie­tet unzäh­li­ge Chan­cen für Inno­va­tio­nen. Für uns Grund genug, der Sache ein­mal nach­zu­spü­ren, und zwar mit Blick auf die Räu­me: In drei Ver­an­stal­tun­gen unter dem Titel Spaces of Mobi­li­ty dis­ku­tie­ren wir mit Expert:innen unter ver­schie­de­nen Per­spek­ti­ven zur Mobi­li­tät der Zukunft: Vom Well-being in Fahr­zeug­innen­räu­men (Inte­ri­or Spaces), über die Rol­le der Mobi­li­tät im Stadt­raum (Urban Spaces), bis hin zu neu­en, digi­ta­len Inter­ak­ti­ons­an­ge­bo­ten (Digi­tal Spaces). 

Recap zum Auftakt!

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Inte­ri­or: Well-being im Fahrzeuginnenraum

Auf­takt in Mün­chen: Am 13. Febru­ar star­te­te unse­re drei­tei­li­ge Ver­an­stal­tungs­rei­he Spaces of Mobility!

Wir waren zu Gast im steel­ca­se Lear­ning + Inno­va­ti­on Cen­ter, wo zahl­rei­che Expert:innen aus Mobi­li­täts­de­sign, Mobi­li­täts­an­bie­tern, Auto­mo­bil­her­stel­lern und Zulie­fe­rern, aber auch Vertreter:innen aus ande­ren Bran­chen, von Stadtplaner:innen bis zu Interiordesigner:innen zusam­men­ka­men. Brü­cken bau­en ist das Anlie­gen unse­rer Ver­an­stal­tungs­rei­he, dir wir gemein­sam mit bay­ern inno­va­tiv ins Leben geru­fen haben. Ent­spre­chend sagt bay­ern design Geschäfts­füh­re­rin Nadi­ne Vicen­ti­ni in ihrer Begrü­ßung: „Der Inge­nieur und der Desi­gner sind das per­fek­te Tan­dem, um Inno­va­tio­nen vor­an­zu­trei­ben“. 

Das Inte­rior­de­sign stand dabei ganz im Mit­tel­punkt, denn dank neu­er Tech­no­lo­gien wie dem Auto­no­men Fah­ren befin­det sich der Fahr­zeug­innen­raum im Wan­del. Damit drängt sich die Fra­ge auf, wie die­se neu­en Mög­lich­kei­ten genutzt wer­den kön­nen. Klar scheint, dass Wohl­be­fin­den, Indi­vi­dua­li­sie­rung und Nach­hal­tig­keit die Stich­wor­te für die kom­men­den Ent­wick­lun­gen sein wer­den, wie aus den Bei­trä­gen der Speaker:innen Ele­na de Kan (steel­ca­se), Rüdi­ger Mül­ler (Audi Design) und Andre­as Wla­sak (for­via Hel­la) deut­lich wur­de. 

Wohl­be­fin­den, Indi­vi­dua­li­sie­rung und Nach­hal­tig­keit sind die Stich­wor­te für kom­men­de Entwicklungen 

Den Anfang mach­te Rüdi­ger Mül­ler und gab am Bei­spiel der Design­stu­die Audi grands­phe­re con­cept einen Ein­blick in die Mög­lich­kei­ten der Ent­wick­lung des Fahr­zeug­innen­raums weg von der Fah­rer­ka­bi­ne hin zu loun­ge­ähn­li­chen Innen­räu­men. Wie stark sich das Inte­ri­eur bei Auto­mo­bi­len an der Möbel­in­dus­trie ori­en­tiert, wur­de im Bei­trag von Ele­na de Kan deut­lich: Sie plä­dier­te dabei ins­be­son­de­re dafür das see­li­sche Befin­den der Nut­zen­den stär­ker bei Ent­wick­lungen im Fahr­zeug­innen­raum zu berück­sich­ti­gen. Es kom­me nicht nur auf die Ergo­no­mie, son­dern eben auch auf die Beach­tung von Emo­tio­nen, Gefüh­len und Gedan­ken an, umBrain Healt­hy Work­placeszu ent­wi­ckeln. Andre­as Wla­sak näher­te sich aus glo­ba­ler und mar­ken­über­grei­fen­der Per­spek­ti­ve des Zulie­fe­rers dem The­ma aus drei Rich­tun­gen an: Gestei­ger­te Wan­del­bar­keit des Fahr­zeug­innen­raums, Ent­wick­lung des Inte­ri­eurs hin zur Ver­wen­dung von mehr nach­hal­ti­gen Mate­ria­li­en und Beach­tung inter­na­tio­na­ler Trends wie zum Bei­spiel das „Glam­ping“ in Asi­en, bei dem das Inte­ri­eur auch als Schlaf­raum ver­wen­det wird. Die Ver­an­stal­tung wur­de durch Anna Wör­ner moderiert.

Unse­re Ver­an­stal­tungs­rei­he Spaces of Mobility

Spaces of Mobi­li­ty bringt Expert:innen aus Mobi­li­täts­de­sign, Mobi­li­täts­an­bie­tern, Auto­mo­bil­her­stel­lern und Zulie­fe­rern, aber auch Vertreter:innen aus ande­ren Bran­chen, von Stadtplaner:innen bis zu Interiordesigner:innen zusam­men. Die Ver­an­stal­tung rich­tet sich an alle Unter­neh­men und Akteu­re, die an der Erfor­schung, Gestal­tung und Pro­duk­ti­on der Mobi­li­tät betei­ligt sind.

» Teil II unse­rer Rei­he Spaces of Mobi­li­ty nimmt sich am 5. Juni den urba­nen Räu­men an. Infos und Anmel­dung auf unse­rer Web­sei­te.

Die Ver­an­stal­tungs­rei­he ist eine Koope­ra­ti­on von bay­ern design und Bay­ern Innovativ.

Auf dem Podi­um dis­ku­tier­ten mit uns:

Portrait von Elena de Kan vor neutralem Hintergrund.
Ele­na de Kan

Ele­na de Kan ist Indus­trie­de­si­gne­rin und Design­theo­re­ti­ke­rin. Sie arbei­tet seit 2019 beim Büro­mö­bel­her­stel­ler Steel­ca­se EMEA in Mün­chen und lei­tet dort die Berei­che Work­place Design und Con­sul­ting. Ihre Arbeit kon­zen­triert sich dar­auf, die Bedürf­nis­se und Ver­hal­tens­wei­sen von Orga­ni­sa­tio­nen, Teams und Indi­vi­du­en zu ana­ly­sie­ren und in ganz­heit­li­che Raum­lö­sun­gen zu über­set­zen, sowie den Wan­del im Chan­ge-Manage­ment zu beglei­ten. Im Fokus steht hier die Balan­ce zwi­schen mensch­li­chen Anfor­de­run­gen und stra­te­gi­schen Zielen.

Bild von Rüdiger Müller
Rüdi­ger Müller

Rüdi­ger Mül­ler ist lei­ten­der Desi­gner im Bereich Inte­ri­eur bei Audi Ingol­stadt. Er arbei­tet seit 1998 als Desi­gner für den Auto­bau­er, war zeit­wei­se lei­ten­der Desi­gner im Bereich Inte­ri­eur bei Audi of Ame­ri­ca in San­ta Moni­ca. Seit 2016 ver­ant­wor­tet er das Gebiet UI/UX-Design bei Audi Ingol­stadt. Sei­ne Exper­ti­se umfasst den Ent­wurf, die Kon­zept- und Seri­en­ent­wick­lung im Bereich Inte­ri­eur Archi­tek­tur, Kom­po­nen­ten, Inter­face Hard­ware, UI und UX für Seri­en­fahr­zeu­ge, Show­cars und Konzeptfahrzeuge.

Portrait von Andreas Wlasak.
Andre­as Wlasak

Andre­as Wla­sak ist Indus­trie­de­si­gner und lei­tet seit 2003 alle Design­ak­ti­vi­tä­ten des fran­zö­si­schen Auto­mo­bil­zu­lie­fe­rers Fau­re­cia. Er hat ein umfas­sen­des Ange­bot ent­wi­ckelt, das von der stra­te­gi­schen Mar­ken- und Pro­dukt­pla­nung bis zur ein­wand­frei­en Aus­füh­rung in den Berei­chen Sty­ling, Color & Trim, Per­cei­ved Qua­li­ty, UX/UI Design sowie vir­tu­el­le und phy­si­sche Model­lie­rung reicht. Außer­dem lei­tet er die Design- und UX-Initia­ti­ven in einem inter­nen Think Tank, sowie ein Clus­ter, in dem Innen­raum­lö­sun­gen für kom­men­de Geschäfts­be­rei­che der Fir­ma erar­bei­tet werden.