Pop-Up-Aus­stel­lung

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main, 14. bis 28. Juni

Aus­stel­lungs­er­öff­nung
Sams­tag, 13. Juni 2026, 16 bis 18:00 Uhr
WDC-Hub, Erdgeschoss
Muse­um Ange­wand­te Kunst Frank­furt am Main
Ein­tritt frei

„Form Fol­lows Fri­end­ship” zeigt, wie inter­na­tio­na­le Koope­ra­tio­nen im Design unter­stützt wer­den kön­nen, und bie­tet zugleich einen Rah­men für neue Partnerschaften.

Das Muse­um Ange­wand­te Kunst in Frank­furt am Main zeigt vom 14. bis 28. Juni die Pop-Up-Aus­stel­lung „Form Fol­lows Fri­end­ship“, ein Pro­jekt des Ger­man Design Coun­cil, das gemein­sam mit dem diplo­ma­ti­schen Netz­werk des König­reichs der Nie­der­lan­de und dem Crea­ti­ve Indus­tries Fund NL im Rah­men der Open – Design Week und der World Design Capi­tal Frank­furt Rhein­Main 2026 ent­wi­ckelt wurde.

Drei Teams, drei Perspektiven

Eine inter­dis­zi­pli­nä­re Jury aus den Berei­chen Design, Archi­tek­tur und Kul­tur wähl­te im Vor­feld sechs Designer*innen aus den Nie­der­lan­den und Deutsch­land aus. In der Jury saßen unter ande­rem Ellen Schind­ler, die geschäfts­füh­ren­de Gesell­schaf­te­rin bei De Zwar­te Hond, Mar­cel Besau und Eva Mar­guer­re vom Stu­dio Besau-Mar­guer­re und Nadia Troe­man vom Nieu­we Insti­tuut in Rotterdam.

In bina­tio­na­len Zwei­er­teams arbei­ten die aus­ge­wähl­ten Designer*innen seit­her an Pro­jek­ten, die Ver­än­de­rungs­pro­zes­se in Gesell­schaft, Wirt­schaft oder Kul­tur ansto­ßen sol­len. Die Zusam­men­ar­beit ist stark pra­xis­ba­siert. Model­le wer­den ent­wi­ckelt, aus­ge­tauscht und wei­ter­be­ar­bei­tet, sodass sich die Ideen im Pro­zess durch Mate­ri­al und Ite­ra­ti­on konkretisieren.

Das Pro­jekt nutzt ihre unter­schied­li­chen Per­spek­ti­ven als Aus­gangs­punkt für den gemein­sa­men Ent­wurfs­pro­zess. Gleich­zei­tig spie­gelt das Pro­gramm wider, wie Design heu­te grenz- und dis­zi­plin­über­grei­fend funk­tio­niert und wie gemein­sa­me Urhe­ber­schaft im Zusam­men­spiel entsteht.

Dar­aus ent­ste­hen drei Pro­jek­te, die im Rah­men der Aus­stel­lung Muse­um Ange­wand­te Kunst zu sehen sein werden:

„A Mat­ter of Light“, ent­wi­ckelt von der Tex­til- und Mate­ri­al­de­si­gne­rin Vere­na Brom und dem mul­ti­dis­zi­pli­nä­ren Desi­gner Sjoerd Geerts, beschäf­tigt sich mit einem modu­la­ren Beleuch­tungs­sys­tem aus bio­ba­sier­ten Mate­ria­li­en, die aus Indus­trie­ab­fäl­len gewon­nen werden.

„Form Fol­lows Fold“ von Stu­dio Luis Marie (Rot­ter­dam) und Fried­rich Ger­lach (Wei­mar) unter­sucht, wie durch Fal­ten und Mate­ri­al­trans­for­ma­ti­on struk­tu­rel­le For­men entstehen.

„AI Tells You Ever­y­thing“ von der Desi­gne­rin Tina Lenz (Ams­ter­dam) und dem Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­si­gner Enes Kazim Pav­lu­co­vic (Darm­stadt) setzt sich mit der Fra­ge aus­ein­an­der, wie KI Erzäh­lun­gen prägt. In einem inter­ak­ti­ven Work­shop kön­nen Besucher*innen maschi­nell eige­ne Tex­te und Druckerzeug­nis­se erstellen.

Form Fol­lows Fri­end­ship ist ein Pro­jekt des Ger­man Design Coun­cil gemein­sam mit dem diplo­ma­ti­schen Netz­werk des König­reichs der Nie­der­lan­de und dem Crea­ti­ve Indus­tries Fund NL im Rah­men von World Design Capi­tal Frank­furt Rhein­Main 2026 (WDC 2026). WDC 2026 wird geför­dert durch das Land Hes­sen, die Stadt Frank­furt am Main und den Kul­tur­fonds Frank­furt RheinMain.