Open House

Die Neue Sammlung

27. Januar 2026

Wir dan­ken allen, die dabei waren und freu­en uns auf unser nächs­tes Open House am 26. März bei der Digi­ta­l­agen­tur PHEE­NETZ in München.

Bei unse­ren open house Ver­an­stal­tun­gen laden unse­re bay­ern design Mit­glie­der zu sich ein. Eine idea­le Gele­gen­heit, Fach­wis­sen zu ver­tie­fen, span­nen­den Input zu erfah­ren und sich unter­ein­an­der zu ver­net­zen. Die Events rich­ten sich an Pro­fes­sio­nals, Designer:innen, Unternehmer:innen und Krea­ti­ve. Neben Ein­bli­cken in das Haus des Gast­ge­bers und einem abwechs­lungs­rei­chen Rah­men­pro­gramm ist immer genü­gend Zeit zum Netz­wer­ken und Kennenlernen.

Das jüngs­te Open House fand am 27. Janu­ar in der Pina­ko­thek der Moder­ne statt und bot rund 50 Teilnehmer:innen einen viel­sei­ti­gen Ein­blick in zwei aktu­el­le Aus­stel­lun­gen: „Robo­tic Worlds“ sowie „100 Jah­re – 100 Objek­te“. Bei­de Füh­run­gen eröff­ne­ten span­nen­de Per­spek­ti­ven auf zeit­ge­nös­si­sche Gestal­tung, tech­no­lo­gi­sche Ent­wick­lun­gen und die Rol­le des Designs im gesell­schaft­li­chen Wandel.

Über die Ausstellungen

100 Jah­re – 100 Objekte

Anläss­lich ihres 100-jäh­ri­gen Jubi­lä­ums prä­sen­tiert sich Die Neue Samm­lung mit einer Aus­stel­lung von 100 Objek­ten. Die Aus­wahl ver­an­schau­licht den Reich­tum und die Viel­falt ihres Samm­lungs­be­stan­des. Gezeigt wer­den neben zahl­rei­chen iko­ni­schen Wer­ken vie­le unbe­kann­te Schät­ze, die bis­lang noch nie in der Pina­ko­thek der Moder­ne zu sehen waren. Die Prä­sen­ta­ti­on folgt dabei kei­ner tra­di­tio­nel­len Chro­no­lo­gie. Statt­des­sen rich­tet sie den Blick auf die Zeit, in der die Objek­te ins Muse­um gelang­ten und ermög­licht so eine neue Sicht auf die His­to­rie des Hau­ses. Wann wur­de etwas gesam­melt? Fol­gen die Erwer­bun­gen neu­en Erkennt­nis­sen oder Moden? Wie haben sich die Samm­lungs­ge­bie­te über die Jah­re ent­wi­ckelt? Die Prä­sen­ta­ti­on bil­det Ten­den­zen, Erkennt­nis­se und Ein­flüs­se ab, um die Samm­lung neu zu befra­gen und erleb­bar zu machen.

Robo­tic Worlds

Zu Beginn des soge­nann­ten Zeit­al­ters der Robo­ter wid­met sich Die Neue Samm­lung die­sen ver­gleichs­wei­se jun­gen Zeit­ge­nos­sen des Men­schen. Seit über 100 Jah­ren prä­gen Robo­ter unse­re Vor­stel­lun­gen von zukünf­ti­gen und par­al­le­len Wel­ten. In den letz­ten Jah­ren sind sie fes­ter Bestand­teil unse­res All­tags gewor­den. Expert*innen zufol­ge wer­den ihre Ein­satz­ge­bie­te in den kom­men­den Jah­ren rasant zuneh­men.

Robo­tic Worlds beleuch­tet an einem his­to­ri­schen Wen­de­punkt unse­re Vor­stel­lun­gen von Robo­tern und ihre rea­le Gestal­tung. Die Aus­stel­lung zeigt iko­ni­sche Robo­ter und Robo­ter-Spiel­fi­gu­ren von ca. 1960 bis heu­te – von fan­ta­sie­vol­len Auto­ma­ten bis zu funk­tio­na­len Haushalts‑, Indus­trie- und huma­no­iden Robo­tern. In Koope­ra­ti­on mit der TU Mün­chen eröff­net sie neue Per­spek­ti­ven auf Tech­nik, Design und Zukunft.

Die anschlie­ßen­de Netzwerkveranstaltung

Begrüßt wur­den die Gäs­te zunächst von Ange­li­ka Nol­lert, Direk­to­rin der Neu­en Samm­lung. Sie erin­ner­te an das 100-jäh­ri­ge Bestehen der Insti­tu­ti­on, die welt­weit zu den ältes­ten und bedeu­tends­ten Muse­en für ange­wand­te Kunst und Design des 20. und 21. Jahr­hun­derts zäh­le und ca. 120.000 Expo­na­te besitzt. Sie beton­te die enge und lang­jäh­ri­ge Part­ner­schaft mit bay­ern design und hob her­vor, dass die Neue Samm­lung zu den Grün­dungs­mit­glie­dern der munich crea­ti­ve busi­ness week gehö­re, dem größ­ten deut­schen Designevent.

Im Anschluss begrüß­te Nadi­ne Vicen­ti­ni, Geschäfts­füh­re­rin von bay­ern design. Sie infor­mier­te die Gäs­te dar­über, dass das For­mat der Open Hou­ses eine Ver­an­stal­tungs­rei­he des bay­ern design forum e. V. sei, der vor 40 Jah­ren gegrün­det wur­de und sich der Ver­mitt­lung von Design ver­schrie­ben habe. Nadi­ne Vicen­ti­ni unter­strich die Bedeu­tung die­ser­art Begeg­nun­gen, um Design erleb­bar zu machen, Dia­log zu för­dern und die Viel­falt der baye­ri­schen wie inter­na­tio­na­len Design­sze­ne sicht­bar zu halten.

Nach den Füh­run­gen durch die bei­den Aus­stel­lun­gen tra­fen sich sich die Teilnehmer:innen zu einem leb­haf­ten Aus­tausch, klei­nen Snacks und Geträn­ken im Win­ter­gar­ten der Pina­ko­thek der Moderne.