NEB Aca­de­my | Fashion Shift

Bis zum 31. August 2026 einreichen

30. März 2026 – 30. Juni 2026

EIT Cul­tu­re & Crea­ti­vi­ty lädt Sie ein, Vor­schlä­ge für die NEB Aca­de­my | Fashion Shift ein­zu­rei­chen. Ziel ist es, Kon­sor­ti­en dabei zu unter­stüt­zen, zir­ku­lä­re, rege­ne­ra­ti­ve und ver­ant­wor­tungs­vol­le Geschäfts­mo­del­le in der Mode­bran­che zu ent­wi­ckeln und zu ska­lie­ren, basie­rend auf den Wer­ten des New Euro­pean Bau­haus – Nach­hal­tig­keit, Inklu­si­on und Ästhetik.

Die­se Aus­schrei­bung rich­tet sich an bestehen­de Unter­neh­men, Pilot­pro­jek­te, Initia­ti­ven oder bereits erprob­te Kon­zep­te, die bereit sind, durch sinn­vol­le Zusam­men­ar­beit wei­ter­ent­wi­ckelt, umge­setzt oder ska­liert zu werden.

Sie zielt dar­auf ab, die Lücke zwi­schen krea­ti­ver Visi­on und Markt­rea­li­tät zu schlie­ßen, die euro­päi­schen Mode­öko­sys­te­me zu stär­ken und alter­na­ti­ve Model­le jen­seits von Fast Fashion zu för­dern – durch gemein­sa­me Ver­ant­wor­tung, die Ein­bin­dung ver­schie­de­ner Akteu­re und die Markteinführung.

Umfang und The­men der Ausschreibung

NEB Aca­de­my | Fashion Shift unter­stützt die Trans­for­ma­ti­on der euro­päi­schen Mode­indus­trie durch die För­de­rung zir­ku­lä­rer, rege­ne­ra­ti­ver und ver­ant­wor­tungs­vol­ler Geschäfts­mo­del­le. Pro­jek­te sol­len markt­ori­en­tier­te Lösun­gen ent­wi­ckeln oder ska­lie­ren, die mess­ba­re Wir­kung erzie­len und zei­gen, wie die Wer­te des New Euro­pean Bau­haus kon­kret in die Pra­xis umge­setzt werden.

Aus­ge­wähl­te Pro­jek­te sol­len die fol­gen­den Merk­ma­le aufweisen:

Markt­ein­füh­rung und Skalierung:
Unter­stüt­zung bestehen­der Unter­neh­men, Pilot­pro­jek­te, Initia­ti­ven oder erprob­ter Kon­zep­te, die bereit sind, durch Zusam­men­ar­beit wei­ter­ent­wi­ckelt, imple­men­tiert oder ska­liert zu werden.

Zusam­men­ar­beit ent­lang der Mode-Wertschöpfungskette:
Berück­sich­ti­gung rele­van­ter Schrit­te inner­halb des Lebens­zy­klus bzw. der Wert­schöp­fungs­ket­te von Mode, z. B. Design, Mate­ri­al­be­schaf­fung, Pro­duk­ti­on, Ver­trieb, Han­del, Dienst­leis­tun­gen der Kreis­lauf­wirt­schaft, End-of-Life-Manage­ment oder damit ver­bun­de­ne unter­stüt­zen­de Dienstleistungen.

Dop­pel­te Pass­fä­hig­keit mit NEB und EIT:
Nach­weis von Nach­hal­tig­keit, Qualität/Ästhetik, Inklu­si­on, Markt­be­darf sowie eines glaub­wür­di­gen Kom­mer­zia­li­sie­rungs­pfads über die Pro­jekt­lauf­zeit hinaus.

Ein­bin­dung meh­re­rer Akteure:
Ein­satz künst­le­ri­scher und design­ori­en­tier­ter Ansät­ze zur Unter­stüt­zung von Co-Crea­ti­on, Mobi­li­sie­rung von Stake­hol­dern sowie zur Ver­brei­tung und Kom­mu­ni­ka­ti­on alter­na­ti­ver Mode-Lösungen.

Ler­nen und Kapazitätsaufbau:
Rele­van­te Kon­sor­ti­al­part­ner aus dem pri­va­ten Sek­tor müs­sen Min­dest­kennt­nis­se in zir­ku­lä­ren Geschäfts­mo­del­len, Nach­hal­tig­keit und/oder zir­ku­lä­rem Design in der Mode nach­wei­sen, z. B. durch ein Abschluss­zer­ti­fi­kat gemäß den Richt­li­ni­en der Ausschreibung.

Repli­ka­ti­ons­po­ten­zi­al:
Pro­jek­te sol­len Lösun­gen ent­wi­ckeln, die lokal umge­setzt und auf ande­re euro­päi­sche Kon­tex­te sowie dar­über hin­aus ange­passt oder über­tra­gen wer­den können.

Mei­len­stei­ne

Eröff­nung des Aufrufs
9. Juni 2026

Ein­rei­chungs­frist
31. August 2026, 17:00 Uhr (CEST)

Bewer­tung der Vorschläge
Sep­tem­ber – Novem­ber 2026

Mit­tei­lung der Ergebnisse
Ende Novem­ber 2026

Ver­öf­fent­li­chung der Ergebnisse
Ende Dezem­ber 2026

Pro­jekt­start
Janu­ar 2027

Pro­jek­ten­de
Mai 2028

Wer kann sich bewerben

Die­ser Auf­ruf rich­tet sich an juris­ti­sche Per­so­nen, die zum Zeit­punkt des Ablaufs der Aus­schrei­bung in Län­dern regis­triert sind, die im Rah­men von Hori­zon Euro­pe för­der­fä­hig sind. Dritt­staa­ten, die mit Hori­zon Euro­pe asso­zi­iert sind, müs­sen zum Zeit­punkt des Ablaufs der Aus­schrei­bung bereits for­mal asso­zi­iert sein.

Vor­schlä­ge dür­fen aus­schließ­lich von Kon­sor­ti­en ein­ge­reicht wer­den, die aus min­des­tens 4 und maxi­mal 6 unab­hän­gi­gen juris­ti­schen Per­so­nen bestehen, die in min­des­tens zwei ver­schie­de­nen för­der­fä­hi­gen Län­dern ansäs­sig sind, dar­un­ter mindestens:

• eine unab­hän­gi­ge Mode­mar­ke (KMU gemäß EU-Defi­ni­ti­on, seit min­des­tens 3 Jah­ren tätig),
• eine For­schungs­ein­rich­tung (z. B. Hoch­schu­le oder Forschungsinstitut),
• eine öffent­li­che Ein­rich­tung oder ein Inno­va­tions-/In­dus­trie­clus­ter,
• ein Part­ner ent­lang der Wert­schöp­fungs­ket­te im Modesektor.

Das Kon­sor­ti­um muss einen Koor­di­na­tor unter den teil­neh­men­den juris­ti­schen Per­so­nen benennen.

Jeder Pro­jekt­teil­neh­mer muss über die finan­zi­el­le und ope­ra­ti­ve Leis­tungs­fä­hig­keit ver­fü­gen, um die ihm zuge­wie­se­nen Pro­jekt­ak­ti­vi­tä­ten umzu­set­zen, gege­be­nen­falls nicht erstat­tungs­fä­hi­ge Kos­ten zu tra­gen sowie den not­wen­di­gen Cash­flow zwi­schen den Zah­lungs­ra­ten sicherzustellen.