17. Mai 2026

Nach­be­richt zum mcbw design sum­mit 2026

Fulminanter Start in die Designwoche

Der mcbw design sum­mit 2026 der dies­jäh­ri­gen munich crea­ti­ve busi­ness week unter dem Mot­to Play­ground of Pos­si­bi­li­ties hat ein­drucks­voll gezeigt, wie kraft­voll Design gera­de in unsi­che­ren Zei­ten sein kann. 

Ent­lang der vier Leit­prin­zi­pi­en – Empowe­ring the Crea­ti­ve Self, Explo­ring the Crea­ti­ve Field, Tur­ning Ide­as into Action und Crea­ting Visi­ons that Enrich – wur­de der Sum­mit inhalt­lich struk­tu­riert: Key­notes, Vor­trä­ge und Panels grif­fen die­se Prin­zi­pi­en gezielt auf und mach­ten sie aus unter­schied­li­chen Per­spek­ti­ven erleb­bar. Wie auf einem Spiel­feld ent­stand so ein Raum vol­ler Neu­gier, Aus­tausch und Expe­ri­men­tier­freu­de, in dem Ideen ent­ste­hen, Kon­zep­te Gestalt anneh­men und Visio­nen für eine gestalt­ba­re Zukunft wach­sen konnten.

Am 04. Mai 2026 kamen im Munich Urban Colab inter­na­tio­na­le Designer:innen, Vordenker:innen und Entscheider:innen zusam­men, um neue Per­spek­ti­ven auf die Rol­le von Design im Span­nungs­feld von Tech­no­lo­gie, Gesell­schaft und Krea­ti­vi­tät zu ent­wi­ckeln. Mit fast 400 Teilnehmer:innen beim Sum­mit und dem anschlie­ßen­den Get-tog­e­ther wur­de deut­lich: Der Bedarf an Aus­tausch, Ori­en­tie­rung und gemein­sa­mer Zukunfts­ge­stal­tung ist grö­ßer denn je. Dabei bot das Get-tog­e­ther nicht nur einen inspi­rie­ren­den Ort für authen­ti­sches Net­wor­king, son­dern lud – ganz im Sin­ne eines spie­le­ri­schen Mög­lich­keits­raums – auch zu inter­ak­ti­ven Add-on-Aktio­nen ein.

Eröff­net wur­de der Design Sum­mit von Nadi­ne Vicen­ti­ni, Geschäfts­füh­re­rin von bay­ern design. Sie beschrieb die mcbw als Raum für neue Ideen, Bewe­gun­gen, Rei­bung und Per­spek­ti­ven, an dem Design sei­ne gesell­schaft­li­che und wirt­schaft­li­che Wir­kung ent­fal­ten kann und an dem Men­schen aus den unter­schied­lichs­ten Berei­chen von Design zusam­men­kom­men, die sich sonst viel­leicht nie begeg­nen würden.

Hubert Aiwan­ger, Staats­mi­nis­ter für Wirt­schaft, Lan­des­ent­wick­lung und Ener­gie, unter­strich die wach­sen­de Bedeu­tung von Design – beson­ders in Zei­ten künst­li­cher Intel­li­genz. Es hilft dabei, kom­ple­xe Sys­te­me zu ver­ste­hen, zir­ku­lär zu den­ken und Zukunft aktiv zu gestal­ten. Dass Mün­chen heu­te nicht nur als Hot­spot für Tech‑Start-ups, son­dern auch als inter­na­tio­na­le Design- und Krea­tiv­stadt wahr­ge­nom­men wird, ist nicht zuletzt der mcbw zu verdanken.

Lisa Braun, Pro­jekt­lei­te­rin der mcbw sowie Dr. Olaf Kranz, Lei­ter Krea­tiv Mün­chen, beton­ten die gemein­sam die Bedeu­tung von Design als stra­te­gi­sche, ver­bin­den­de und zukunfts­ge­stal­ten­de Kraft. Design hilft uns, vom rei­nen Reagie­ren ins Agie­ren zu kom­men. Es gibt Rich­tung, stif­tet Sinn und schafft Bedeu­tung – genau dort, wo Unsi­cher­heit und Geschwin­dig­keit zuneh­men. Leo­nard Nima führ­te mit einer bele­ben­den Mode­ra­ti­on durch den Tag.

Zwi­schen Spiel und Bedeu­tung: Was Design heu­te leis­ten muss

Ob als krea­ti­ves Expe­ri­ment, als Werk­zeug für gesell­schaft­li­chen Wan­del oder als Metho­de zur Sinn­stif­tung – Design wur­de beim Sum­mit als gestal­ten­de Kraft sicht­bar, die weit über Pro­blem­lö­sung hin­aus­geht. Gera­de im Span­nungs­feld von Unsi­cher­heit, tech­no­lo­gi­schen Umbrü­chen und glo­ba­len Her­aus­for­de­run­gen wur­de deut­lich: Design schafft Bedeu­tung. Design eröff­net Möglichkeitsräume.

Take‑Home‑Messages des Tages

Design gibt Ori­en­tie­rung und Bedeutung.
Wie die zukünf­ti­ge Welt gestal­tet sein wird, ist eine mensch­li­che Ent­schei­dung – sie lässt sich nicht an KI delegieren.
Krea­ti­vi­tät erwei­tert unse­ren Blick.
Design ent­deckt neue Spiel­räu­me: von Nah­rungs­mit­teln über die Art, wie wir zukünf­tig arbei­ten wer­den, bis hin zu gesell­schaft­li­chen Prozessen.
Design hilft Unlös­ba­res zu lösen.
Gestal­tung kann den Weg auf­zei­gen, wie schein­bar unlös­ba­re, „wicked Pro­blems“ Schritt für Schritt gelöst wer­den können
Editing statt Erasing.
Design ver­mag es ein­drucks­voll in die Zukunft zu den­ken und gleich­zei­tig unser kul­tu­rel­les Erbe mit­zu­neh­men und weiterzuentwickeln!
Kei­ne Inno­va­ti­on ohne krea­ti­ve Menschen.
Krea­ti­vi­tät ist kein Luxus, son­dern Grund­la­ge für Kul­tur, Wirt­schaft und gesell­schaft­li­chen Fortschritt.

Mut zur eige­nen Krea­ti­vi­tät: Empowe­ring the Crea­ti­ve Self

„Vie­le Men­schen haben Angst vor KI, dabei eröff­net sie neue Mög­lich­kei­ten für Krea­ti­vi­tät und Multiperspektivität.“

Fried­rich von Bor­ries, Pro­fes­sor für Design­theo­rie an der HFBK Ham­burg, stell­te mit Get­Minds ein Start‑up vor, dass die Erstel­lung von KI-Per­so­nas ermög­licht, die auf rea­len oder fik­ti­ven Per­so­nen basieren.

Das Beson­de­re dabei ist, dass das Start-up die KI-Model­le mit künst­le­ri­schen und kri­ti­schen Denk­wei­sen trai­niert hat. Die KI-Per­so­nas sol­len so krea­ti­ve Men­schen gezielt empowern und sie bei­spiels­wei­se als Spar­ring­part­ner in der Pro­dukt­ent­wick­lung oder bei der Bera­tung von Unter­neh­men und Orga­ni­sa­tio­nen unterstützen

Mit ihrem 2005 in Lon­don gegrün­de­ten Stu­dio ent­wi­ckelt die fin­ni­sche Gestal­te­rin, Autorin und Hap­pi­ness-Faci­li­ta­to­rin Emmi Salo­nen seit vie­len Jah­ren ein Design­ver­ständ­nis, das weit über klas­si­sche Form­fra­gen hin­aus­geht. Ihr Kon­zept der Posi­ti­ve Crea­ti­vi­ty fragt danach, wie Gestal­tung Men­schen ver­bin­den, Wohl­be­fin­den för­dern und nach­hal­ti­ge Ent­schei­dun­gen unter­stüt­zen kann. Im Zen­trum steht ihr Crea­ti­ve Eco­sys­tem: ein Modell, das Krea­ti­vi­tät als inter­de­pen­den­tes Sys­tem ver­steht, beein­flusst von Bewe­gung, Bezie­hun­gen, Neu­gier und inne­rer Balance.

„Krea­ti­vi­tät hängt mit allem in unse­rem Leben zusam­men.“, sagt Salo­nen. „Damit wir krea­tiv blei­ben, brau­chen wir näh­ren­de Impul­se.“ Dabei geht es ihr nicht um Effi­zi­enz oder Selbst­op­ti­mie­rung. „Mein Ansatz ist kein Pro­duk­ti­vi­täts-Tool, son­dern eine Hal­tung gegen­über sich selbst und der Welt.“ 

Salo­nen erforscht daher Prin­zi­pi­en eines gesun­den und nach­hal­ti­gen Design­pro­zes­ses. Nach ihr funk­tio­niert Krea­ti­vi­tät etwa nur durch Momen­te der Neu­gier, des Inne­hal­tens, der Bewe­gung und der Lei­den­schaft. Die­se Momen­te för­dern die Selbst­wert­schät­zung, die­nen als Ener­gie­quel­le und las­sen das Unge­wohn­te im Gewohn­ten entdecken.

Frei­raum als Quel­le von Inno­va­ti­on: Explo­ring the Crea­ti­ve Field

Hidea­ki Oga­wa, Artis­tic Direc­tor des Ars Elec­tro­ni­ca Future­lab, zeig­te, wie das Tan­dem aus Design und Kunst spie­le­ri­sche Inno­va­tio­nen ermög­licht und noch sub­ti­le Micro­trends erfahr­bar machen kann. Oga­wa sieht Design dabei als Werk­zeug, um Lösun­gen zu kre­ieren, und Kunst als Mög­lich­keit, Fra­gen zu stellen.

„Mög­lich­kei­ten an sich bedeu­ten noch nichts. Die ent­schei­den­de Fra­ge lau­tet: Mög­lich­kei­ten wofür – und für wen?“ 

Er demons­trier­te dies anhand eines von ihm in Linz kura­tier­ten Pro­jekts. „Life Ink“ erforscht, wie Werk­zeu­ge mensch­li­che Krea­ti­vi­tät unter­stüt­zen kön­nen. Dazu wer­den mit trag­ba­rer Tech­no­lo­gie Gehirn­wel­len und Kör­per­si­gna­le erfasst und in Echt­zeit als drei­di­men­sio­na­le, leuch­ten­de digi­ta­le Tin­te visua­li­siert, die Gedan­ken und Gefüh­le ausdrückt.

Inno­va­ti­on braucht Spiel­raum. Zeit zum Aus­pro­bie­ren, zum Schei­tern, zum Umden­ken. Mari­je Vogel­zang, eine der Pionier:innen im Bereich Food-Design, zeig­te ein­drucks­voll, wie zen­tra­le Berei­che unse­res täg­li­chen Lebens als gestal­te­ri­sche Spiel­räu­me ent­deckt wer­den kön­nen, die viel zu sel­ten im Fokus stehen.

„Spiel­raum klingt viel­leicht unbe­schwert, aber er ist essen­zi­ell für krea­ti­ve Forschung.“ 

Ob Pro­duk­ti­on und Zube­rei­tung von Nah­rung, die Prä­sen­ta­ti­on von Lebens­mit­teln oder das gemein­sa­me Erleb­nis des Essens selbst – Nah­rung ist für Men­schen essen­zi­ell und ver­dient krea­ti­ve Gestal­tung, so Vogel­zang. Sie zeig­te dies unter ande­rem am Bei­spiel vega­ner Ersatz­pro­duk­te, die sonst meist nur als schlech­te Kopien tie­ri­scher Pro­duk­te designt sind. Durch ihre Gestal­tung fik­ti­ver, vega­ner Tier­we­sen öff­net sie einen Gestal­tungs­raum, der die Qua­li­tä­ten vega­ner Pro­duk­te auf emo­tio­na­le Wei­se trans­por­tiert und sie in ein völ­lig neu­es Licht rückt!

Vom Den­ken ins Han­deln: Tur­ning Ide­as into Action

Wie Design hilft, auch sehr gro­ße Ideen in einem Unter­neh­men umset­zen zu kön­nen, erzähl­te Jes­sie Storey, Lei­te­rin der Pro­dukt­ent­wick­lung für Euro­pa, den Nahe Osten und Afri­ka bei Steel­ca­se. Die Idee und Her­aus­for­de­rung war, einen wirk­lich modu­la­ren und zir­ku­lä­ren Büro­stuhl zu gestal­ten und pro­du­zie­ren – und das in einer Welt, in der die Infra­struk­tur für eine sol­che Kreis­lauf­wirt­schaft noch nicht exis­tiert. 

„Schwung ent­steht dann, wenn eine Idee geteilt, gemein­sam geformt und von der Skiz­ze einer ein­zel­nen Per­son zur kol­lek­ti­ven Anstren­gung wird.“ 

Anhand von sie­ben Gestal­tungs­prin­zi­pi­en und Mind­sets zeig­te sie ein­drucks­voll, wie Steel­ca­se das den­noch geschafft hat. Es ging dar­um, sich als Gestal­te­rin eine Her­aus­for­de­rung per­sön­lich zu eigen zu machen, das gesam­te Stake­hol­der-Sys­tem mit­zu­neh­men, durch Pro­to­ty­pen immer wie­der Momen­te der Über­zeu­gung im Unter­neh­men zu schaf­fen oder sich die zen­tra­le Her­aus­for­de­rung als Man­tra im Team immer wie­der klarzumachen.

Filip­po Paglia­ni, Part­ner des Archi­tek­tur­bü­ros Park Stu­dio, zeig­te, wie sie die Nach­kriegs­ar­chi­tek­tur in Mai­land als Spiel­feld nut­zen, um nach­hal­ti­ges Den­ken mit kul­tu­rel­lem Erbe zu ver­bin­den. Er beschreibt sei­ne Metho­de dabei als Kunst des “Editing” – statt “Era­sing”. 

„Wir ver­ste­hen unse­re Arbeit als Spiel­platz der Mög­lich­kei­ten. Ein inter­dis­zi­pli­nä­res Team, das sich mit Neu­gier und Tat­kraft zwi­schen krea­ti­ven Dis­zi­pli­nen bewegt, um die gebau­te Umwelt zu gestalten.“

Für die­sen beach­tens­wer­ten Ansatz des Han­delns hat das Stu­dio inhouse ver­schie­de­ne For­schungs­be­rei­che eta­bliert, die sich etwa der Ober­flä­chen- und Mate­ri­al­for­schung wid­men. Zur mcbw prä­sen­tie­ren sie neben der Pina­ko­thek der Moder­ne mit der archi­tek­to­ni­schen Instal­la­ti­on „Wall in Trans­la­ti­on“, die aus Hanf-Kalk-Zie­geln kon­stru­iert wur­de, ein Ergeb­nis ihrer Arbeit.

 

Visi­on und Ver­ant­wor­tung: Crea­ting Visi­ons that Enrich

Design geht über hand­fes­te Pro­blem­lö­sun­gen hin­aus. Es formt Zukünf­te, die das Leben vie­ler Men­schen berüh­ren und ver­än­dern kön­nen. Die Ver­ant­wor­tung von Design war The­ma des letz­ten von Max Fraser, Edi­to­ri­al Direc­tor bei Deze­en, mode­rier­ten Panels. Dabei wur­de eine auf den ers­ten Blick ein­fa­che Fra­ge gestellt, die KI nicht beant­wor­ten kann: Was wol­len wir eigent­lich gestal­ten und was hat für uns Bedeutung?

Die Design­kri­ti­ke­rin und Autorin Ali­ce Rawst­horn aus Lon­don beant­wor­te dies mit beein­dru­cken­den Bei­spie­len von Design­pro­jek­ten, die Gestal­tung als Hal­tung begrei­fen und Wan­del in eine posi­ti­ve, inklu­si­ve Rich­tung lenken.

„Design ist ein Motor für Ver­än­de­rung und hilft uns, Wan­del jeder Art – sozi­al, poli­tisch, wirt­schaft­lich, kul­tu­rell, tech­no­lo­gisch oder öko­lo­gisch – so zu gestal­ten, dass er sich posi­tiv auf uns auswirkt.“ 

Hier­zu gehör­ten das Design inklu­si­ver Not­un­ter­künf­te für Men­schen in Gaza oder dem Ein­satz von Design­tools für die Bericht­erstat­tung über sozia­le Unge­rech­tig­kei­ten in Kri­sen­re­gio­nen. Designer:innen arbei­ten dabei mit ande­ren Dis­zi­pli­nen zusam­men und nut­zen neue Tech­no­lo­gien außer­halb stan­dar­di­sier­ter indus­tri­el­ler Pro­duk­ti­on, um Design neu zu denken!

Der Design­theo­re­ti­ker Rober­to Ver­g­an­ti von der Stock­holm School of Eco­no­mics und der Har­vard Busi­ness School reflek­tiert die Fra­ge mit einem Blick auf unse­re Gegen­wart. Er zeig­te auf, dass wir uns in einer Zeit fast unzäh­li­ger, explo­si­ver Mög­lich­kei­ten, Inno­va­tio­nen und Ver­än­de­run­gen befin­den, uns jedoch oft das „Gefühl für die Rich­tung“ fehlt, in die wir gehen wollen.

„Wir müs­sen auf­hö­ren, Design nur als Pro­blem­lö­sung zu ver­ste­hen“, sagt er. „Mea­ning Making wird zur Kernkompetenz“.

In sei­nem gedan­ken­an­re­gen­den Vor­trag demons­trier­te Ver­g­an­ti, wie Design prä­de­sti­niert ist, sol­che Visio­nen zu ent­wi­ckeln und in Anleh­nung an Klaus Krip­pen­dorff Sinn zu stif­ten. Und zwar durch Qua­li­tä­ten, die in jeder:m Designer:in ste­cken: Intui­ti­on, Ehr­geiz, Ziel­stre­big­keit, Autoren­schaft und hand­werk­li­ches Können.

Open Call

Ein beson­de­res High­light war auch in die­sem Jahr der Open Call. Unter dem Mot­to „Stim­men aus der Design Com­mu­ni­ty“ bot die mcbw sechs visio­nä­ren Köp­fen eine Büh­ne, um ihre Pro­jek­te zum Jah­res­the­ma 2026 zu prä­sen­tie­ren. Wir gra­tu­lie­ren den Gewinner:innen Cathe­ri­ne Spet, Eric Tres­ke, Fran­ces­co Giord­a­no, Joseph Ste­e­le, Sparsh Tya­gi und Julia Maria Otte zu ihren inspi­rie­ren­den Beiträgen.

Was neh­men wir noch mit vom mcbw sum­mit 2026? 

Der mcbw design sum­mit mach­te klar, wie wich­tig For­ma­te des Aus­tauschs und der Wis­sens­ver­mitt­lung sind. Die inter­na­tio­na­len Per­spek­ti­ven der Designer:innen, Unternehmer:innen und Wissenschaftler:innen aus sechs Län­dern eröff­ne­ten neue, uner­war­te­te Blick­win­kel, schlu­gen Brü­cken zwi­schen Dis­zi­pli­nen, schu­fen Ver­bin­dun­gen auf Augen­hö­he und ermög­lich­ten so eine gemein­sa­me Dis­kus­si­on über posi­ti­ve Zukunfts­sze­na­ri­en, die unse­re Lebens­be­din­gun­gen ver­bes­sern können.

Ob als krea­ti­ves Expe­ri­ment, als Werk­zeug für gesell­schaft­li­chen Wan­del oder als Metho­de zur Sinn­stif­tung – Design ist gestal­ten­de Kraft, die weit über Pro­blem­lö­sung hin­aus­geht. Gera­de im Span­nungs­feld von Unsi­cher­heit, tech­no­lo­gi­schen Umbrü­chen und glo­ba­len Her­aus­for­de­run­gen wur­de deut­lich: Design schafft Bedeu­tung. Design eröff­net Möglichkeitsräume.

Fotos: © bay­ern design / Lukas Barth

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