LA INFIR­MI­TA

Wie Hei­len­de Archi­tek­tur ent­steht! – Symposium

Hochschule Coburg Fakultät Design + Bauen

Her­aus­ra­gen­de Bei­spie­le inter­na­tio­na­ler Archi­tek­tur­bü­ros und Bei­trä­ge renom­mier­ter Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler wer­den im Rah­men des Sym­po­si­ums LA INFIRMITA(1): Wie Hei­len­de Archi­tek­tur ent­steht! zukunfts­wei­sen­de Wege auf­zei­gen, Hei­len­de Archi­tek­tu­ren zu gene­rie­ren. Dabei wer­den wich­ti­ge metho­di­sche, pla­ne­ri­sche, öko­no­mi­sche und ästhe­ti­sche Fra­gen beleuchtet.

Der aus den USA stam­men­de Begriff der Hei­len­den Archi­tek­tur bezeich­net Gebäu­de und gebau­te Umwel­ten, die zur Gesund­heit ihrer Nut­ze­rin­nen und Nut­zer und zur Gene­sung von Pati­en­tin­nen und Part­ner bei­tra­gen. Um eine der­ar­ti­ge Wir­kung zu errei­chen, müs­sen Ent­wurfs­ent­schei­dun­gen auf Basis wis­sen­schaft­li­cher Erkennt­nis­se getrof­fen wer­den. Bei­spiels­wei­se dar­auf, dass sich die Raum­wahr­neh­mung Schwer­kran­ker verändert(2). Obwohl die For­schung inzwi­schen bemer­kens­wer­te Erkennt­nis­se vor­zu­wei­sen hat, fin­den die­se noch unzu­rei­chend Ein­zug in die Archi­tek­tur­pra­xis. Die Grün­de hier­für sind vielfältig.

Mit über 80.000 Besu­che­rin­nen und Besu­chern eröff­ne­te die Aus­stel­lung Das Kranke(n)haus. Wie Archi­tek­tur hei­len hilft im Jahr 2023 in der Pina­ko­thek der Moder­ne in Mün­chen eine brei­te öffent­li­che Debat­te über die­ses The­ma – weit über die Gren­zen Deutsch­lands hin­aus. Das Cobur­ger Design­fo­rum Ober­fran­ken e.V. holt die­se Aus­stel­lung die­ses Jahr nach Coburg. Vom 08.11.- 14.12.2025 wird sie in der Spi­tal­gas­se 12 (2.OG) zu sehen sein. Nähe­re Infos unter www.c‑d-o.de. Mit dem Sym­po­si­um führt die Hoch­schu­le Coburg die Debat­te an der ent­schei­den­den Schnitt­stel­le von Wis­sen­schaft und Pra­xis weiter.

 

Pro­gramm

13:30 Uhr Ein­lass und Registratur

14:00 Uhr Eröff­nung durch den Prä­si­den­ten der Hoch­schu­le Coburg, Prof. Dr. Ste­fan Gast & Ein­füh­rung durch die wis­sen­schaft­li­che Lei­te­rin, Prof. Gem­ma Koppen

ab 14:30 Uhr Vor­trä­ge mit anschlie­ßen­dem Plenum

  • Prof. Dr. Andre­as Schmid, Uni­ver­si­tät Bayreuth
  • Prof. Dipl.-Ing. Linus Hof­rich­ter, a|sh archi­tek­ten, Ludwigshafen
  • Dr. Dara Iva­no­va, TU Delft (Nie­der­lan­de), Design, Data and Socie­ty Group

Kaf­fee­pau­se

  • Frank Wie­se­mey­er, White Arki­tek­ter, Mal­mö (Schwe­den)
  • Prof. Dr. Tan­ja C. Voll­mer, Kop­vol archi­tec­tu­re & psy­cho­lo­gy, Rot­ter­dam – Berlin
  • Andrea Erpen­beck / Mark Bähr, Her­zog & de Meu­ron, Basel (Schweiz)

19:00 Uhr Netz­wer­ken mit Catering

(1) Kop­pen, G., & Voll­mer, T.C. (2022). Archi­tek­tur als zwei­ter Kör­per. Eine Ent­wurfs­leh­re für den evi­denz­ba­sier­ten Gesund­heits­bau. Gebr. Mann Ver­lag. Ber­lin; (2) Voll­mer, T. C., & Kop­pen, G. (2010). Die Erkran­kung des Rau­mes: Raum­wahr­neh­mung im Zustand kör­per­li­cher Ver­sehrt­heit und deren Bedeu­tung für die Archi­tek­tur. Mün­chen: Her­bert Utz Verlag.