11. Juni 2026

KI wei­ter­den­ken: Zwi­schen Sys­tem, Hal­tung und Verantwortung

Ein Beitrag von Sonja Pham

Die Ver­glei­che dafür, was Künst­li­che Intel­li­genz für Gestal­tung und den Arbeits­all­tag bedeu­tet, sind viel­fäl­tig. Man­che spre­chen von Elek­tri­zi­tät als unsicht­ba­rer Infra­struk­tur, ande­re von einer tech­no­lo­gi­schen Zäsur ähn­lich der Ein­füh­rung der Foto­gra­fie, die einst Male­rei und Illus­tra­ti­on nach­hal­tig ver­än­der­te. Klar ist vor allem: KI ver­än­dert der­zeit vie­le krea­ti­ve und orga­ni­sa­to­ri­sche Pro­zes­se gleich­zei­tig. Dabei geht es nicht nur um neue Werk­zeu­ge. KI ver­än­dert auch die Bedin­gun­gen, unter denen Gestal­tung ent­steht, und beein­flusst auch maß­geb­lich die Ergeb­nis­se. Pro­zes­se wer­den dyna­mi­scher, Autoren­schaft flui­der, Ent­schei­dun­gen ent­ste­hen zuneh­mend im Zusam­men­spiel zwi­schen Men­schen und Sys­te­men. Wer heu­te gestal­tet, arbei­tet des­halb nicht mehr aus­schließ­lich an fer­ti­gen Ergeb­nis­sen, son­dern eben­so an den Regeln, Struk­tu­ren und Kon­tex­ten, inner­halb derer die­se Ergeb­nis­se entstehen.

Ent­spre­chend ent­ste­hen aktu­ell vie­ler­orts neue Wei­ter­bil­dungs­an­ge­bo­te, die KI nicht nur tech­nisch, son­dern stra­te­gisch und kul­tu­rell betrach­ten, dar­un­ter Semi­na­re der bay­ern design Aca­de­my. Zum Auf­takt sind Per­spek­ti­ven geplant: Pro­zes­se, Ethik, Mar­ken und Leadership.

Denen, die tie­fer in das The­ma KI ein­stei­gen möch­ten, legen wir unse­re „About AI“ Semi­na­re der bay­ern design Aca­de­my ans Herz – das ers­te Semi­nar About AI & Design Pro­ces­ses fin­det bereits am 10. Juli statt.

Der Weg vom Werk­zeug zum System

Der Wan­del lässt sich beson­ders gut in der Design­pra­xis beob­ach­ten. Yuh­ki Yamas­hi­ta, Chief Pro­duct Offi­cer bei Fig­ma – einer Platt­form, deren akti­ve Nutzer:innen heu­te zu rund zwei Drit­teln kei­ne klas­si­schen Designer:innen mehr sind – beschreibt KI weni­ger als Ersatz krea­ti­ver Arbeit, denn als Ver­schie­bung gestal­te­ri­scher Kom­pe­ten­zen: Mit auto­ma­ti­sier­ten, algo­rith­mi­schen Sys­te­men wer­de die hand­werk­lich-krea­ti­ve Fähig­keit wich­ti­ger, »sie machen das Den­ken hin­ter Design wich­ti­ger als je zuvor.«

His­to­risch betrach­tet war Gestal­tung immer eng mit ihren Werk­zeu­gen ver­bun­den, vom Zei­chen­stift über Desk­top-Publi­shing bis zur CAD-Soft­ware. Neue Tech­no­lo­gien erwei­ter­ten den Mög­lich­keits­raum, ohne Gestalter:innen über­flüs­sig zu machen. KI ver­än­dert die­ses Ver­hält­nis jedoch grund­le­gend: Sys­te­me gene­rie­ren Vor­schlä­ge, prio­ri­sie­ren Inhal­te und tref­fen teil­wei­se Vor­ent­schei­dun­gen. Der Ent­wurfs­pro­zess wird dadurch weni­ger line­ar und stär­ker dialogisch.

Die­se Ent­wick­lung erin­nert an frü­he­re Debat­ten etwa rund um das Bau­haus, wo die Ver­bin­dung von Gestal­tung, Tech­no­lo­gie und Indus­trie neu gedacht wur­de. Heu­te ver­schiebt sich der Fokus jedoch von der Bedie­nung ein­zel­ner Werk­zeu­ge hin zur Fra­ge, wie kom­ple­xe Sys­te­me gestal­tet und kon­trol­liert wer­den kön­nen. Der Design­theo­re­ti­ker Ezio Manzini for­mu­lier­te bereits 2015 in sei­nem Buch »Design, When Ever­y­bo­dy Designs«, dass in einer ver­netz­ten Welt letzt­lich alle gestal­ten, nicht nur pro­fes­sio­nel­le Designer:innen, son­dern eben­so Orga­ni­sa­tio­nen, Com­mu­ni­ties oder Institutionen.

Yamas­hi­ta beschreibt die­sen Ansatz mit einem Prin­zip, das bei Fig­ma häu­fig for­mu­liert wird als »Lower the flo­or, rai­se the cei­ling«: Tech­no­lo­gien sol­len den Ein­stieg erleich­tern und gleich­zei­tig neue Mög­lich­kei­ten für erfah­re­ne Gestalter:innen schaf­fen. Tat­säch­lich zei­gen aktu­el­le Stu­di­en, dass gene­ra­ti­ve KI beson­ders repe­ti­ti­ve Auf­ga­ben beschleu­ni­gen kann – etwa Vari­an­ten­bil­dung, Recher­che oder ers­te Text- und Bild­ent­wür­fe –, wäh­rend stra­te­gi­sche Ent­schei­dun­gen wei­ter­hin stark von mensch­li­cher Bewer­tung abhän­gen. 

Der Pro­zess: Vom Werk­zeug zum Gegenüber

Auch Design­pro­zes­se selbst ver­än­dern sich. Recher­che, Ide­a­ti­on und Aus­ar­bei­tung ver­lau­fen zuneh­mend par­al­lel. Sys­te­me erzeu­gen inner­halb von Sekun­den Vari­an­ten, Visua­li­sie­run­gen oder Text­vor­schlä­ge. Dadurch ver­schiebt sich die gestal­te­ri­sche Arbeit stär­ker in Rich­tung Aus­wahl, Bewer­tung und Prio­ri­sie­rung. Der oft zitier­te »Human in the Loop« beschreibt des­halb nicht nur ein tech­ni­sches Prin­zip, son­dern eine gestal­te­ri­sche Hal­tung: Men­schen ent­schei­den bewusst, an wel­chen Stel­len algo­rith­mi­sche Unter­stüt­zung sinn­voll ist – und wo mensch­li­che Urteils­kraft unver­zicht­bar bleibt.

Gera­de weil KI-Sys­te­me zuneh­mend plau­si­ble Ergeb­nis­se lie­fern, ohne deren Qua­li­tät garan­tie­ren zu kön­nen, gewin­nen kri­ti­sche Kom­pe­ten­zen an Bedeu­tung. Designer:innen müs­sen Infor­ma­tio­nen prü­fen, kul­tu­rel­le Kon­tex­te ver­ste­hen und beur­tei­len kön­nen, wel­che Lösun­gen tat­säch­lich sinn­voll sind.

Die Ethik: Gestal­tung als Verantwortungssystem

Weil sie von Men­schen ent­wor­fen sind, kön­nen KI-Sys­te­me nicht neu­tral sein und basie­ren auf bestehen­den Daten­be­stän­den, die struk­tu­rell gesell­schaft­li­che Ver­zer­run­gen oder Aus­schlüs­se repro­du­zie­ren. Fra­gen nach Trans­pa­renz, Fair­ness, Urhe­ber­recht oder Nach­hal­tig­keit wer­den des­halb zu inte­gra­len Bestand­tei­len von Gestal­tung. In der Pra­xis ent­ste­hen dafür zuneh­mend kon­kre­te Werk­zeu­ge: Ethik-Frame­works, Doku­men­ta­ti­ons­pflich­ten oder soge­nann­te Model Cards, mit denen KI-Sys­te­me trans­pa­ren­ter beschrie­ben wer­den sol­len. Unter­neh­men wie IBM oder For­schungs­or­ga­ni­sa­tio­nen wie Part­ner­ship on AI ent­wi­ckeln daher Stan­dards für nach­voll­zieh­ba­ren Anwen­dun­gen. 

Gleich­zei­tig ver­än­dert KI auch die Kom­mu­ni­ka­ti­on inner­halb krea­ti­ver Pro­zes­se. Ideen las­sen sich schnel­ler visua­li­sie­ren und tes­ten, Ent­schei­dun­gen wer­den unmit­tel­ba­rer sicht­bar. Das erhöht die Geschwin­dig­keit, aber auch die Ver­ant­wor­tung. Viel­leicht ein schö­nes Neben­pro­dukt aller Debat­ten rund um Defi­ni­tio­nen, dass Gestal­tung damit zuneh­mend die Fra­ge umfasst, wie tech­no­lo­gi­sche Sys­te­me gesell­schaft­lich wir­ken, reflek­ti­ver machen.

Die Mar­ke: Wenn Iden­ti­tät dyna­misch wird

Lan­ge gal­ten Mar­ken als mög­lichst kon­sis­ten­te Sys­te­me: mit klar defi­nier­ten Wer­ten, kon­trol­lier­ten Touch­points und wie­der­erkenn­ba­rer Kom­mu­ni­ka­ti­on. Gene­ra­ti­ve KI stellt die­ses Modell teil­wei­se infra­ge. Inhal­te ent­ste­hen zuneh­mend situa­tiv, Inter­faces reagie­ren in Echt­zeit auf Nutzer:innen und Kom­mu­ni­ka­ti­on wird personalisierter.

Damit ver­schiebt sich auch die Rol­le von Gestal­tung. Statt aus­schließ­lich fes­te Zustän­de zu defi­nie­ren, geht es stär­ker dar­um, Regeln und Rah­men­be­din­gun­gen zu ent­wi­ckeln, inner­halb derer sich Mar­ken fle­xi­bel bewe­gen kön­nen. Die Fra­ge nach Autoren­schaft wird dabei zen­tral: Wer spricht für eine Mar­ke, wenn Inhal­te auto­ma­ti­siert entstehen?

Par­al­lel ent­ste­hen inter­na­tio­nal neue Leit­li­ni­en und Initia­ti­ven, die sich mit ver­ant­wor­tungs­vol­ler KI beschäf­ti­gen. Die UNESCO ver­ab­schie­de­te bereits 2021 eine glo­ba­le Emp­feh­lung zur Ethik Künst­li­cher Intel­li­genz. Auch die Euro­päi­sche Uni­on arbei­tet mit dem AI Act an einem recht­li­chen Rah­men für trans­pa­ren­te und risi­ko­ba­sier­te KI-Anwen­dun­gen. Reli­giö­se und gesell­schaft­li­che Insti­tu­tio­nen betei­li­gen sich eben­falls an der Debat­te – etwa der soge­nann­te Rome Call for AI Ethics des Vati­kans, der Unter­neh­men und Orga­ni­sa­tio­nen zu Prin­zi­pi­en wie Trans­pa­renz, Inklu­si­on und Ver­ant­wor­tung verpflichtet.

Mar­ken­ge­stal­tung bewegt sich damit zuneh­mend zwi­schen Anpas­sungs­fä­hig­keit und Kon­sis­tenz. Gestal­tung defi­niert Leit­plan­ken, inner­halb derer gene­ra­ti­ve Sys­te­me sinn­voll agie­ren kön­nen. Sys­te­me müs­sen so gestal­tet sein, dass sie »die Qua­li­tät und den Geschmack einer Mar­ke codie­ren«, wie Yuh­ki Yamas­hi­ta es for­mu­liert, eben nicht als Ein­schrän­kung, son­dern Vor­aus­set­zung dafür, dass gene­ra­ti­ve Pro­zes­se über­haupt kon­sis­tent bleiben.

Die Füh­rung: Orga­ni­sa­tio­nen als ler­nen­de Systeme

Die Ver­än­de­run­gen betref­fen schließ­lich auch Orga­ni­sa­tio­nen selbst; wo Rol­len sich ver­schie­ben, Ent­schei­dungs­we­ge kom­ple­xer wer­den und neue For­men der Zusam­men­ar­beit ent­ste­hen. Beson­ders im Kon­text soge­nann­ter agen­ti­scher KI-Sys­te­me expe­ri­men­tie­ren Unter­neh­men bereits mit meh­re­ren spe­zia­li­sier­ten KI-Agen­ten, die Auf­ga­ben unter­ein­an­der koor­di­nie­ren oder gegen­sei­tig kontrollieren.

In der Soft­ware­ent­wick­lung etwa kom­men bereits Sys­te­me zum Ein­satz, bei denen ein KI-Agent Code gene­riert und ein ande­rer ihn über­prüft oder doku­men­tiert. Unter­neh­men wie Anthro­pic beschäf­ti­gen sich inten­siv mit sol­chen mehr­stu­fi­gen Kon­troll­me­cha­nis­men, noch mehr gilt dies für Medi­en­un­ter­neh­men, die etwa eige­ne KI-Tools ent­wi­ckeln wie das unab­hän­gi­ge Recher­che-Kol­lek­tiv Cor­rec­tiv, mit der Wolf-Schnei­der-KI der Repor­ter­fa­brik ein Tool zum Redi­gie­ren und Ana­ly­sie­ren ent­wi­ckel­ten und nun zur Ver­fü­gung stellen.

Für Orga­ni­sa­tio­nen ent­steht dar­aus vor allem eine Füh­rungs­fra­ge: Wie wer­den Zustän­dig­kei­ten defi­niert? Wer trägt Ver­ant­wor­tung für Ent­schei­dun­gen? Und wie lässt sich Ver­trau­en in Sys­te­me auf­bau­en, deren Pro­zes­se oft nur teil­wei­se nach­voll­zieh­bar sind? Lea­der­ship bedeu­tet unter die­sen Bedin­gun­gen weni­ger Kon­trol­le ein­zel­ner Abläu­fe als viel­mehr die Gestal­tung lern­fä­hi­ger Struk­tu­ren. Gleich­zei­tig brin­gen jün­ge­re Gene­ra­tio­nen häu­fig eine grö­ße­re Selbst­ver­ständ­lich­keit im Umgang mit KI mit und damit neue Erwar­tun­gen an Zusam­men­ar­beit, Wis­sens­aus­tausch und Arbeitsprozesse.

Die Chan­cen: Was wirk­lich wich­tig wird

Was alle die­se Ebe­nen ver­bin­det, ist eine Ver­schie­bung im Selbst­ver­ständ­nis von Gestal­tung. Nicht die per­fek­te Lösung steht im Mit­tel­punkt, son­dern die Fähig­keit, Unsi­cher­heit aus­zu­hal­ten und mit Frik­ti­on und Kom­ple­xi­tät umzu­ge­hen – inhä­ren­te Qua­li­täts­ei­gen­schaf­ten krea­ti­ven Schaf­fens. Des­halb wird an die­sem Punkt deut­lich, war­um die inten­si­ve Beschäf­ti­gung mit gutem Design an Bedeu­tung gewinnt, denn wäh­rend KI-Pro­zes­se beschleu­ni­gen, wächst gleich­zei­tig die Gefahr, vor­schnell Lösun­gen zu pro­du­zie­ren. Yuh­ki Yamas­hi­ta warnt davor, dass vie­le die­ser Work­flows »ver­ges­sen, was Design eigent­lich aus­macht«: nicht die schnel­le Aus­ar­bei­tung einer Idee, son­dern die Fähig­keit, zunächst den Mög­lich­keits­raum zu öff­nen, die rich­ti­gen Fra­gen zu stel­len und Ver­ant­wor­tung für die Aus­wir­kun­gen tech­no­lo­gi­scher Sys­te­me zu übernehmen.

Vor die­sem Hin­ter­grund ver­su­chen die Bil­dungs­an­ge­bo­te rund um KI und Gestal­tung, wie jene der bay­ern design Aca­de­my, Kom­pe­ten­zen im Umgang mit sys­te­mi­schen Ver­än­de­run­gen auf­zu­bau­en. Resi­li­ent zu machen, die eige­ne Intui­ti­on zu pfle­gen und im stän­di­gen Aus­tausch mit ande­ren sich gegen­sei­tig dar­an zu erin­nern, dass Gestal­tung ein stän­di­ges Tref­fen von Ent­schei­dun­gen zu ver­ste­hen ist – auch dort, beson­ders dort, wo gene­ra­ti­ve Sys­te­me ver­meint­lich ein­fa­che Vor­schlä­ge machen und Ver­ant­wor­tung zu übernehmen.

Foto: Agi­le­Robots – AgileOne

Über die Autorin:

Son­ja Pham (*1987 im All­gäu) ist freie Jour­na­lis­tin, Autorin und Über­set­ze­rin mit Schwer­punkt auf Krea­ti­vi­tät, Kul­tur und Kuli­na­rik. Seit ihrem Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­sign­stu­di­um an der Design­schu­le Mün­chen arbei­tet sie frei­be­ruf­lich für diver­se Maga­zi­ne und Agen­tu­ren. Für die Fach­zeit­schrift novum World of Gra­phic Design war sie als stell­ver­tre­ten­de Chef­re­dak­teu­rin tätig, bevor sie nach deren Ein­stel­lung gemein­sam mit ihrem Team das Gra­fik­ma­ga­zin und den Phoe­nix Ver­lag für Gra­fik­de­sign grün­de­te. Seit 2023 ist sie Vor­stand für Edi­to­ri­al im Art Direc­tors Club für Deutsch­land. Zudem ist sie regel­mä­ßig als Mode­ra­to­rin, Spea­ke­rin und Host im Design- und Kul­tur­be­reich sowie in der Gas­tro­no­mie tätig.

Über die vier ganz­tä­gi­gen Seminare

War­um die­se Reihe? 

Weil KI mehr ist als Tech­no­lo­gie. Sie stellt Grund­fra­gen an unse­re Arbeit. Die Semi­na­re geben dir kon­kre­te Ant­wor­ten: nicht als Theo­rie, son­dern als prak­ti­sche Frame­works, Prin­zi­pi­en und Hal­tun­gen, die du direkt anwen­den kannst.

Für wen ist die­se Rei­he gedacht?

Die­se Semi­nar­rei­he rich­tet sich an Pro­fes­sio­nals, die KI nicht nur nut­zen, son­dern bewusst gestal­ten wollen.

Mar­ken­ver­ant­wort­li­che und Strateg:innen, die ver­ste­hen möch­ten, wie KI Mar­ken­iden­ti­tät und Kun­den­in­ter­ak­ti­on grund­le­gend ver­än­dert. Sie ler­nen, wie sie die­se Trans­for­ma­ti­on stra­te­gisch steu­ern können.

Designer:innen und Crea­ti­ve Direc­tors, die KI nicht als Tool, son­dern als Gestal­tungs­me­di­um begrei­fen, fin­den hier Ansät­ze, um ihre Pro­zes­se neu zu den­ken, ohne dabei die krea­ti­ve Kon­trol­le zu verlieren.

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CEOs, Agenturinhaber:innen sowie Füh­rungs­kräf­te, die Teams und Orga­ni­sa­tio­nen in einer KI-gestütz­ten Welt füh­ren, gewin­nen Klar­heit über Ver­ant­wor­tung, Kul­tur und Entscheidungsprozesse.

Gemein­sam ist euch, dass ihr kei­ne tech­ni­schen Anlei­tun­gen sucht, son­dern stra­te­gi­sche Ori­en­tie­rung, kri­ti­sche Refle­xi­on und prak­ti­sche Frame­works benö­tigt. Die­se hel­fen euch, KI bewusst, ver­ant­wor­tungs­voll und gestal­te­risch stark einzusetzen.

Egal, ob ein­zel­ne Aspek­te ver­tieft oder ein umfas­sen­des Ver­ständ­nis auf­ge­baut wer­den soll, die Rei­he bie­tet kon­kre­te Werk­zeu­ge, um KI in der eige­nen Arbeit aktiv zu gestalten. 

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Jedes der ganz­tä­gi­gen, zer­ti­fi­zier­ten Semi­na­re der bay­ern design Aca­de­my fin­det in inspi­rie­ren­der Atmo­sphä­re bei Steel­ca­se, einem füh­ren­den Unter­neh­men im Möbel­sek­tor, im Münch­ner Muse­ums­quar­tier statt. Für Spei­sen und Geträn­ke in den Pau­sen ist aus­rei­chend gesorgt. Den Abschluss des Tages bil­det die Gele­gen­heit zum per­sön­li­chen Aus­tausch und Netzwerken.

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