Fes­ti­val der Illus­tra­ti­on 2026

Oldenburg, 21. August bis 6. September 2026

Olden­burg
Hei­li­gen­geist­str. 12
21. August 2026 – 6. September 2026

Olden­burg wird im Som­mer 2026 erneut zum Zen­trum der Illustrationskunst:

Vom 21. August bis 6. Sep­tem­ber lädt das Fes­ti­val der Illus­tra­ti­on bereits zum ach­ten Mal dazu ein, die Viel­falt gezeich­ne­ter Bil­der zu ent­de­cken. Aus­stel­lun­gen, Lesun­gen, Gesprä­che, Work­shops, Film­ver­an­stal­tun­gen und Kon­zer­te zei­gen, wie Illus­tra­ti­on Geschich­ten erzählt, gesell­schaft­li­che Ent­wick­lun­gen beglei­tet und Men­schen mit­ein­an­der verbindet.

Das Fes­ti­val ver­steht Illus­tra­ti­on nicht nur als Kunst­form, son­dern als Aus­druck gesell­schaft­li­cher Kom­mu­ni­ka­ti­on. Ob Bil­der­buch, Comic, Car­toon oder poli­ti­sche Zeich­nung – gezeich­ne­te Bil­der prä­gen unse­ren All­tag und eröff­nen neue Per­spek­ti­ven auf aktu­el­le Themen.

Schwer­punkt: Illus­tra­ti­on zwi­schen KI und gesell­schaft­li­cher Verantwortung

Ein beson­de­rer Fokus liegt 2026 auf den Ver­än­de­run­gen des Berufs­bil­des durch Künst­li­che Intel­li­genz. Unter dem Titel „Strich oder Algo­rith­mus? – Illus­tra­ti­on im Zeit­al­ter der KI“ dis­ku­tie­ren Frank Küh­ne (Carlsen Ver­lag) und der Car­too­nist Kai Flem­ming über die Aus­wir­kun­gen künst­li­cher Intel­li­genz auf krea­ti­ves Arbei­ten, Ver­la­ge und die Zukunft des Illus­tra­ti­ons­be­rufs. Mode­riert wird die Ver­an­stal­tung von Nor­bert Egdorf.

Im Mit­tel­punkt ste­hen Fra­gen nach Urhe­ber­schaft, Qua­li­tät, krea­ti­ver Zusam­men­ar­beit und den Chan­cen neu­er Tech­no­lo­gien. Ein wei­te­rer Höhe­punkt wid­met sich der poli­ti­schen Dimen­si­on gezeich­ne­ter Bil­der. In der Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung „Bil­der mit Hal­tung – Wie poli­tisch darf Illus­tra­ti­on, Kari­ka­tur und Sati­re sein?“ spricht Illus­tra­tor Lenn­art Gäbel gemein­sam mit Hol­ger Denck­mann, Kul­tur­de­zer­nent der Stadt Olden­burg, und Nor­bert Egdorf über Mei­nungs­frei­heit, gesell­schaft­li­che Ver­ant­wor­tung und die Rol­le von Illus­tra­ti­on im öffent­li­chen Dis­kurs. Mit die­sen bei­den Ver­an­stal­tun­gen eröff­net das Fes­ti­val aktu­el­le Debat­ten, die weit über die Illus­tra­ti­ons­sze­ne hinausreichen.

Wei­te­re Pro­gramm­hö­he­punk­te des Fes­ti­vals folgen.

Das FES­TI­VAL DER ILLUS­TRA­TI­ON ist ein inter­dis­zi­pli­nä­res Kul­tur­fes­ti­val mit dem Schwer­punkt Illus­tra­ti­on, Design und visu­el­le Kom­mu­ni­ka­ti­on als zen­tra­le Berei­che der Kul­tur- und Krea­tiv­wirt­schaft. Aus­stel­lun­gen, Work­shops, Dis­kus­si­ons­for­ma­te sowie Bei­trä­ge aus Musik, Thea­ter, Film und Lite­ra­tur machen die krea­ti­ve Viel­falt sicht­bar und unter­strei­chen die gesell­schaft­li­che, kul­tu­rel­le und wirt­schaft­li­che Bedeu­tung krea­ti­ver Berufe.

Gera­de mit Blick auf Arbeits­plät­ze in der Krea­tiv­wirt­schaft, die Attrak­ti­vi­tät des Stand­orts und die wirt­schaft­li­che Bedeu­tung kul­tu­rel­ler Pro­duk­ti­on leis­tet das Fes­ti­val einen wich­ti­gen Bei­trag. Es ver­netzt frei­schaf­fen­de Krea­ti­ve, Hoch­schu­len, Insti­tu­tio­nen, Auftraggeber:innen und Unter­neh­men, stärkt Qua­li­fi­zie­rung und Nach­wuchs und macht Illus­tra­ti­on als pro­fes­sio­nel­les Berufs­feld mit wirt­schaft­li­cher Rele­vanz sichtbar.