Design Fit­ness Seminar

Semi­nar für Pro­fes­sio­nals mit Jan-Erik Baars

Design als Erfolgsfaktor

Markt­füh­rer set­zen auf Design. Doch wie kann Design sei­ne vol­le Wir­kung im Unter­neh­men ent­fal­ten? Und wie hilft Design­ma­nage­ment, damit ein Unter­neh­men erfolg­reich wird? In unse­rer bay­ern design Aca­de­my laden wir zum „Design Fit­ness Semi­nar“ mit Prof. Dr. Jan-Erik Baars am 14. Novem­ber in Mün­chen ein. Hier erhal­tet ihr Ein­bli­cke, wel­che unter­neh­mens­in­ter­nen Vor­aus­set­zun­gen nötig sind, damit Design einen ech­ten Bei­trag zum Erfolg eures Unter­neh­mens leis­ten kann.

Design wirk­sam ein­zu­set­zen, bedeu­tet mehr, als exter­ne Exper­ti­se ein­zu­kau­fen. Es geht um unter­neh­me­ri­sche Fähig­kei­ten, wie die rich­ti­gen Rah­men­be­din­gun­gen zu schaf­fen, geeig­ne­te Pro­zes­se zu eta­blie­ren und Werk­zeu­ge gezielt ein­zu­set­zen. Erst wenn das Design­ma­nage­ment eines Unter­neh­mens in der Lage ist, Design­pro­zes­se intern opti­mal zu steu­ern, kön­nen Designer:innen ihr Poten­zi­al voll aus­schöp­fen. So ent­ste­hen lang­fris­tig nicht nur gute Pro­duk­te, son­dern eine hohe Wett­be­werbs­fä­hig­keit und hohe Beliebtheitswerte.

In unse­rer Aca­de­my erwei­tert ihr euer Ver­ständ­nis von Design­ma­nage­ment und lernt, wie die soge­nann­te Design­fä­hig­keit im Zusam­men­hang mit dem Erfolg eines Unter­neh­mens steht. So wer­det ihr bes­tens dar­auf vor­be­rei­tet, den Wert effek­ti­ver Design­ak­ti­vi­tä­ten fun­diert zu begrün­den und neue Gestal­tungs­spiel­räu­me im Unter­neh­men aufzuzeigen.

Das Semi­nar in der Übersicht

In die­sem Semi­nar lernt ihr wie ihr Design in eue­rem Unter­neh­men stär­ken könnt und wie es design­fä­hi­ger wer­den kann. Dafür erhal­tet ihr zunächst eine Ein­füh­rung in die Aspek­te der Design­fä­hig­keit sowie in den Design-Fit­ness-Check – eine kos­ten­freie App, die dabei hilft, die Design­fä­hig­keit eures Unter­neh­mens bes­ser zu fas­sen. Schritt für Schritt lernt ihr, wie der Check funk­tio­niert. Ihr bekommt das nöti­ge Wis­sen, seht Bei­spie­le und besprecht, wie ihr den Check anwen­den könnt. Dann führt ihr selbst einen sol­chen Check durch, zum Bei­spiel mit eue­rem eige­nen Unter­neh­men oder Kun­den. Am Ende könnt ihr die Ergeb­nis­se aus­wer­ten, ein­schät­zen und vermitteln.

Lern­zie­le:

  • Ihr lernt die wich­tigs­ten Begrif­fe rund um Design­ma­nage­ment, Design­fä­hig­keit und Design und könnt sie von­ein­an­der unterscheiden.
  • Ihr lernt die Stan­dards und Kri­te­ri­en der Design­fä­hig­keit kennen.
  • Ihr könnt erklä­ren, wie Design­fä­hig­keit den Erfolg eines Unter­neh­mens beeinflusst.
  • Ihr wisst, wie der Design-Fit­ness-Check funk­tio­niert und was er leis­ten kann.
  • Ihr könnt die Design­fä­hig­keit eines Unter­neh­mens mit­hil­fe eines Selbst-Checks bewer­ten und beschreiben.

 

Ticket Preis: 950 Euro; 20% Rabatt für bay­ern design-Mit­glie­der (760 Euro)

 

„Gutes Design ist nicht nur eine Fra­ge guter Design­ar­beit, son­dern vor allem deren geziel­te und sys­te­ma­ti­sche Ein­bin­dung ins Unter­neh­men.“ – Jan-Erik Baars

Design­ma­nage­ment

Inter­na­tio­na­le Markt­füh­rer wie dm oder adi­das wis­sen längst: Wer eine star­ke Mar­ke, über­zeu­gen­de Pro­duk­te und begeis­ter­te Kun­den will, kommt an Design nicht vor­bei. Stu­di­en bele­gen: Design wirkt, aber nur, wenn es gut gema­nagt wird. Der Ball liegt des­halb nicht nur im Design­team, son­dern ganz klar auch im Manage­ment. Das heißt so viel, dass das Manage­ment best­mög­li­che Vor­aus­set­zun­gen schaf­fen muss, damit das Design im Unter­neh­men opti­mal wir­ken kann. Sind die­se Grund­la­gen gut aus­ge­baut, pro­fi­tiert das Unter­neh­men nicht nur in Qua­li­tät der Pro­duk­te und Ser­vices, son­dern auch in Repu­ta­ti­on und Kundenzufriedenheit.

An wen rich­tet sich das Seminar?

Das Semi­nar rich­tet sich an erfah­re­ne und orga­ni­sa­ti­ons­ori­en­tier­te Per­so­nen, die ihre Fach­kom­pe­ten­zen im Bereich Mar­ken- und Design­ma­nage­ment ver­tie­fen, Orga­ni­sa­ti­ons­pro­zes­se und Struk­tu­ren aktiv gestal­ten und/oder Unter­neh­men auf dem Weg in ver­bes­ser­te Effek­ti­vi­tät kom­pe­tent beglei­ten oder füh­ren möchten:

  • CEOs und Manager:innen
  • Lei­tung Design oder Mar­ke eines Unternehmens
  • Design­schaf­fen­de aus den Unternehmen
  • Mit­ar­bei­ten­de aus den Berei­chen Mar­ke­ting / Sales / Design / Brand / Engineering
  • Design­schaf­fen­de in Agen­tu­ren oder selbst­stän­di­ge Designschaffende
  • Organisations‑, Prozessentwickler:innen, Qualitätsmanager:innen
  • Stra­te­gi­sche Berater:innen im Bereich Mar­ke, Inno­va­ti­on, Design

 

Wie läuft das Semi­nar ab?

Im ers­ten Teil des Semi­nars lernt ihr die essen­zi­el­len Begrif­fe, Stan­dards und Kri­te­ri­en ken­nen. Anhand von Bei­spie­len unter­schied­li­cher Rei­fe­gra­de in der Design­fä­hig­keit wer­den Mus­ter erläu­tert und Grün­de für die jewei­li­ge Aus­prä­gung von Design­fä­hig­keit bespro­chen. Auch wird die Rol­le des Mar­ken- und Design­ma­nage­ments in der Ent­wick­lung von Design­fä­hig­keit adres­siert, sowie bei­spiel­haft Anfor­de­run­gen an orga­ni­sa­to­ri­sche Rah­men­be­din­gun­gen vermittelt.

  • Begriffs­klä­rung, theo­re­ti­sche und metho­di­sche Grundlagen
  • Stan­dards und Kri­te­ri­en der Designfähigkeit

Im zwei­ten Teil wer­det ihr ein Assess­ment eines Unter­neh­mens durch­füh­ren. Das Ergeb­nis wird bespro­chen und ein­ge­ord­net. Ihr erfahrt, wie man durch die Anwen­dung einer Audi­tie­rung kon­kre­te Ver­bes­se­rungs­maß­nah­men her­lei­ten kann. Außer­dem lernt ihr, die unter­schied­li­chen Typo­lo­gien der Rei­fe­gra­de zu interpretieren.

  • Klä­rung der Typo­lo­gien und Maturitätsstufen
  • Erläu­te­rung des Audi­ting der Designfähigkeit
  • Ansät­ze der Interpretation

Wie fit sind Unter­neh­men in Sachen Design auf­ge­stellt? Oder anders aus­ge­drückt: Was hat Design mit Rad­sport zu tun?

Für Unter­neh­men wie Rad­pro­fis gilt: Sie wol­len erfolg­reich sein. Und Erfolg ist glück­li­cher­wei­se etwas, für das man trai­nie­ren kann. Denn: Was nutzt das bes­te Renn­rad ohne leis­tungs­fä­hi­ge Athlet:innen? Und was kann ein Pro­fi ohne geeig­ne­tes Equip­ment errei­chen? Rich­tig, ver­mut­lich wird’s bei den Medail­len dann eher mau aus­se­hen. Anders aus­ge­drückt: Es geht um die inter­nen Struk­tu­ren und damit beim Manage­ment. Unter­neh­men sowie inter­ne oder exter­ne Design­teams müs­sen zusam­men­ar­bei­ten, wie in einem Renn­stall. Im Ergeb­nis ent­ste­hen dann gute Pro­duk­te, neue Ziel­grup­pen und vor allem eine hohe Kundenzufriedenheit.

Anbie­ter

Durch­ge­führt von bay­ern design in Zusam­men­ar­beit mit der Hoch­schu­le Luzern, Wirt­schaft, Insti­tut für Kom­mu­ni­ka­ti­on und Mar­ke­ting IKM.

Redner auf einer Bühne
Prof. Dr. Jan-Erik Baars

Prof. Dr. Jan-Erik Baars begann 1990 sei­ne Lauf­bahn als Indus­trie-Desi­gner bei Phil­ips in den Nie­der­lan­den. Dort gestal­te­te er medi­zi­ni­sche Sys­te­me, Leuch­ten und Unter­hal­tungs­elek­tro­nik. Zuletzt war er als Design­chef ver­ant­wort­lich für die Spar­te Klein­elek­tro­nik. 2009 wech­sel­te er zur Tele­kom als Lei­ter des Design­ma­nage­ments. Seit 2011 ist er selbst­stän­di­ger Stra­te­gie­be­ra­ter und berät Unter­neh­men in der Stei­ge­rung ihrer Effek­ti­vi­tät durch ver­bes­ser­ten Ein­satz von Design. Eben­falls lei­tet er seit 2011 die Stu­di­en­rich­tung Design­ma­nage­ment an der Hoch­schu­le Luzern und forscht im Bereich Design und Mar­ke. Seit vie­len Jah­ren schreibt und publi­ziert er zu Fra­ge­stel­lun­gen rund­um Design und Manage­ment. 2018 erschien sein Buch „Lea­ding Design“ (Vah­len Verlag).