19. Februar 2026

15 Jah­re Bun­des­preis Ecodesign

Jetzt teilnehmen und bis zum 2. April 2026 einreichen.

Die höchs­te Aus­zeich­nung der Bun­des­re­gie­rung für öko­lo­gi­sches Design.

Mit der 15. Aus­schrei­bung blickt der Wett­be­werb auf eine lang­jäh­ri­ge Erfolgs­ge­schich­te zurück: Seit 2012 spie­gelt sich das gro­ße Inter­es­se am Bun­des­preis Ecode­sign in über 4.000 Ein­rei­chun­gen wider. Dar­aus gin­gen rund 430 Nomi­nie­run­gen her­vor, von denen schließ­lich 151 Pro­jek­te prä­miert wurden.

Auch die the­ma­ti­schen Schwer­punk­te haben sich deut­lich wei­ter­ent­wi­ckelt: Wäh­rend in den Anfangs­jah­ren vor allem res­sour­cen­scho­nen­de Pro­duk­te und ener­gie­ef­fi­zi­en­te Lösun­gen im Fokus stan­den, rück­ten in den nach­fol­gen­den Jah­ren zuneh­mend Kreis­lauf­wirt­schaft, Repa­rier­bar­keit und neue Nut­zungs- und Ser­vice­kon­zep­te in den Vor­der­grund. Heu­te prä­gen sys­te­mi­sche Ansät­ze, inno­va­ti­ve bio­ba­sier­te Mate­ria­li­en sowie digi­ta­le und KI-gestütz­te Lösun­gen das Bild. Ecode­sign wird damit zuneh­mend als ganz­heit­li­cher Hebel für eine nach­hal­ti­ge Trans­for­ma­ti­on verstanden.

War­um sich die Teil­nah­me lohnt

Als höchs­te Aus­zeich­nung der Bun­des­re­gie­rung für öko­lo­gi­sches Design steht der Preis für Glaub­wür­dig­keit und Qua­li­tät. Ein beson­de­res High­light ist die fei­er­li­che Preis­ver­lei­hung in den Licht­hö­fen des Bun­des­um­welt­mi­nis­te­ri­ums, zu der jedes Jahr rund 200 gela­de­ne Gäs­te aus Poli­tik, Wirt­schaft und Design erwar­tet wer­den. In die­sem Jahr fin­det die Prä­mie­rung am 30. Novem­ber statt.

Die Aner­ken­nung wirkt jedoch weit über die­sen Moment hin­aus: Die Gewinner*innen dür­fen sich sowohl über media­le Auf­merk­sam­keit als auch über die Teil­nah­me an einer ein­jäh­ri­gen Road­show freu­en. Dabei wer­den alle prä­mier­ten und nomi­nier­ten Pro­jek­te euro­pa­weit auf Mes­sen, in Muse­en sowie auf Design- und Umwelt­fes­ti­vals prä­sen­tiert. Beglei­ten­de Ver­an­stal­tun­gen, Impuls­vor­trä­ge und Work­shops bie­ten zusätz­lich Sicht­bar­keit, fach­li­chen Aus­tausch und Vernetzungsmöglichkeiten.

Das Wett­be­werbs­ver­fah­ren im Überblick

Aus­ge­lobt wird der Preis in den Kate­go­rien Pro­dukt, Ser­vice, Kon­zept und Nach­wuchs. Bis zum 2. April 2026 kön­nen Arbei­ten ein­ge­reicht wer­den, die öko­lo­gi­sche Ver­ant­wor­tung mit hoher Desi­gn­qua­li­tät ver­bin­den. Von markt­rei­fen Pro­duk­ten bis hin zu visio­nä­ren Modell­pro­jek­ten: Die Ein­rei­chungs­mög­lich­kei­ten umfas­sen Pro­duk­te oder Pro­to­ty­pen, Dienst­leis­tun­gen und Sys­tem­lö­sun­gen, inno­va­ti­ve Ideen in der Ent­wick­lungs- oder Pla­nungs­pha­se sowie Arbei­ten aus dem Stu­di­um. Neben tech­ni­schen Lösun­gen spie­len auch sozia­le Ansät­ze eine zen­tra­le Rolle.

Teil­neh­men kön­nen Unter­neh­men und Start-ups aller Bran­chen und Grö­ßen, Design­agen­tu­ren, Archi­tek­tur- und Inge­nieur­bü­ros, For­schungs­in­sti­tu­te und gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­tio­nen sowie Stu­die­ren­de aus ganz Europa.

Den Ein­rei­chen­den ste­hen mit der Kri­te­ri­en­ma­trix des Bun­des­prei­ses Ecode­sign und dem Ecode­sign­kit des Umwelt­bun­des­am­tes pra­xis­na­he Ori­en­tie­rungs­hil­fen zur Ver­fü­gung. Die Bewer­tung erfolgt in meh­re­ren Stu­fen durch das Fach­gre­mi­um des Umwelt­bun­des­am­tes und des Pro­jekt­bei­rats sowie eine inter­dis­zi­pli­nä­re Jury. Der Fokus liegt dabei auf Umwelt­ei­gen­schaf­ten, Gestal­tungs­qua­li­tät und Innovationsgrad.

Seit 2012 loben das Bun­des­um­welt­mi­nis­te­ri­um (BMU­KN) und das Umwelt­bun­des­amt (UBA) den Bun­des­preis Ecode­sign jähr­lich in Koope­ra­ti­on mit dem Inter­na­tio­na­len Design Zen­trum Ber­lin (IDZ) aus.

Ein­rei­chun­gen bis zum 2. April 2026 unter:

www.bundespreis-ecodesign.de

Büro Bun­des­preis Ecodesign
c/o IDZ | Inter­na­tio­na­les Design Zen­trum Ber­lin e.V.
Mark­gra­fenstr. 88 | 10969 Berlin
Geschäfts­stel­le: Hagel­ber­ger Str. 52 | 10965 Berlin